Beiträge von PeterM

    Wenn ich von hier:

    lande ich hier

    Das mag sein. Trotzdem bleibt

    a) es sehr fraglich, ob die AGB vertragswirksam einbezogen wurden, wenn sie in dem entscheidenden PDF nicht direkt verlinkt sind. Die App-Bestätigung mit ihrem AGB-Stand von wann-auch-immer erfolgte zudem erst nach Vertragsabschluss mit Genesis und diese App-Bedingungen lagen bei Vertragsunterzeichnung gar nicht vor.

    b) weiterhin gilt, dass AGB Bedingungen regeln, die ungeregelt sind, sie dürfen nicht der Hauptaussage widersprechen, falls doch sind sie nachrangig, bzw. ungültig.

    c) in den AGB findet sich natürlich der Hinweis, dass die Preise schwanken können und die Anzeige in der App zählt, aber das bezieht sich - so ist die Leseart in Kombination mit der Pressemeldung - auf die nicht speziell bereits geregelten Genesis-Preise, sondern auf alle anderen ungeregelten Nicht-Ionity-Ladestationen. Man kann ein Produkt nicht für 80.000 bewerben und in den AGB steht dann, "war nur Spaß, kostet 180.000". Zumindest nicht rechtsgültig.


    Ich glaube AGB werden hier von vielen in ihrer Macht überschätzt, insbesondere, wenn sie gar nicht eindeutig sind (es steht in den Shell-AGB nichts von dem Genesis Tarif).


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    Ich hoffe, du hast entsprechende Printscreens bereits gemacht, denn ich gehe mal davon aus, dass Genesis die Tage auf deren Websites entsprechende Anpassungen vornehmen wird.

    Natürlich. Und wayback machine wurde natürlich auch bemüht.


    Erstaunt mich eigentlich, dass sie es nicht längst schon gemacht haben. Vermutlich weil das wiederum die Bestätigung dafür wäre, dass es eben nicht klar formuliert war. Ich möchte jetzt nicht in der Haut der Genesis-Mitarbeitenden stecken, die das dermaßen verhunzt haben. Was hier seitens Genesis fehlt ist ein Eigeständnis, dass sie es suboptimal formuliert haben/bzw, sich die Lage für sie unerwartet geändert hat, so dass sie mit den Kunden zusammen einen Kompromiss finden wollen. Wenn man die Kunden nicht für dumm verkauft, wären vermutlich viele hier auch geneigt einen sinnvollen Ausgleich, der vielleicht nicht 100% des rechtlich zustehenden umfassen würde zu akzeptieren. Genesis hat - bisher - halt den Konfrontationskurs gewählt.

    Aber vielleicht ist da ja schon jemand dran oder aufgrund des Abwägens zwischen Aufwand und Ertrag wird darauf verzichtet.

    Ich bin noch in der Phase, dass ich jemand bei Genesis suche, der das kompetent mit Berücksichtigung meiner Argumente mit mir diskutiert. Erst wenn die Phase des Abklärens mit Genesis vergeblich beendet sein sollte, werde ich überlegen, ob ich weiter gehe. Bisher hat mir gegenüber noch niemand von Genesis fachlich überzeugende Argumente angebracht. Die Standardantwort war völlig unzureichend.

    nirgends von einem Festpreis, sondern immer von einen reduzierten oder subventionierten Preis ohne dessen genauen Angaben geschrieben.

    Das stimmt halt nicht. Auch online wurde der länderspezifische fixe Preis promotet, z.B. hier.


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    Die meiner Meinung nach schlüssigste Arbeitshypothese ist, dass Genesis es geplant hatte, dass der fixe Preis 5 Jahre fest bleibt, es aber gegenüber Ionity an der gebührenden Sorgfalt bei der Vertragsgestaltung im B2B Bereich missen hat lassen. Jetzt merken sie, dass sie gegenüber Ionity keine Chance haben und versuchen das wiederum auf ihre Kunden abzuwälzen. Diese sind im Gegensatz zum Genesis-Ionity-Deal aber meist Endverbraucher und dementsprechend gelten da verbraucherfreundliche Regeln. Nur eine Arbeitshypothese, die aber mit allen mir bisher bekannten Fakten zusammen passen würde.

    Ja, Direktvertrieb, aber andere Investmentgüter. Ich bin aus diesem Grund mit Aussagen wie „mein Verkäufer hat mir garantiert“ persönlich etwas vorsichtig. Wenn ein Angebot „too good to be true“ ist schalte ich gerne mein Hirn ein und lass mir das schriftlich geben. Es gibt da halt so gesetzliche Regeln und die bedürfen in aller Regel der Schriftlichkeit. Sonst steht gerne Aussage gegen Aussage.

    Das ist hier nicht die Frage. Die mündliche Bestätigung von einigen GPA ist doch nur das i-Tüpfelchen bei diesem Drama. Es geht hier doch genau um die schriftlichen Aussagen von Genesis. Im Genesis-freundlichsten Fall sind diese hochgradig missverständlich. Gegenüber Unternehmen wäre das wohl auch weniger ein Problem, gegenüber Verbrauchern ist das halt eigentlich ein no-go. Wir werden sehen, ob man sich den Ärger eines Verfahrens antun will, der tatsächliche Schaden wird sich wohl auch erst nächstes Jahr einigermaßen genau beziffern lassen, vorher ist eine Klage nun einmal nicht unbedingt sinnvoll, da Kosten/Nutzen nicht genau abschätzbar. Was aber durchaus jetzt sinnvoll ist, ist eine Intervention bei Genesis und dazu ist dieser Austausch hier sehr wertvoll, wenn eben die unterschiedlichen Argumente gesammelt werden können und die Widersprüche von Genesis in der "Verteidigung" so richtig klar werden. Insofern auch explizit danke an alle, die ihre Erfahrungen hier teilen, auch wenn sie selbst ggf. nicht klagen werden.

    Da steht aber kein Fixpreis, und wenn weiter subventioniert, stimmt die Aussage weiterhin, selbst wenn Genesis nur noch 1cent dazu gibt.

    Die Aussage von Stefek wäre dennoch ein Widerspruch. "Nur die Karte Gebühren" wäre inkorrekt, wenn irgendwas an den Ladepreisen subventioniert wird (was glaube ich bisher sonst noch niemand bezweifelt hat).

    Was ja mit der Aussage hier schon falsch war. Hier schreibt Genesis explizit subventionierte Ladepreise.

    Auch die besagte Liste, sowohl im Internet, als auch als Preislisten-PDF, mit den explizit - subventionierten - Preisen würde zu dieser Aussage von Stefek keinerlei Sinn ergeben.