Beiträge von AndreasvonderAlb

    Im Laufe der Jahre wurden die Automatikgetriebe immer weiter dahingehend entwickelt die Schaltrucke zu minimieren bzw. unmerklich zu machen. Doppelkupplungsgetriebe und 8 bis 10 Gang-Getriebe sollen dies ermöglichen. Jetzt hat man mit dem E-Antrieb endlich ruckfreie Fortbewegung und man vermisst nun Schaltvorgänge und Geruckel. Was ist denn das für eine Logik?


    Mein Lexus-Verbrenner hat ein nahezu perfekt funktionierendes Automatikgetriebe das seidenweich rauf und rinter schaltet. Aber man spürt hin und wieder doch Schaltvorgänge, nicht zuletzt wegen den Drehzahlsprüngen des V8-Motors. Eigentlich herrlich und sehr komfortabel was der Lexus da abliefert. Aber seit ich völlig ruckfrei elektrisch fahre ist der Schaltkomfort unbeschreiblich, weil es keine Schaltvorgänge mehr gibt. Genuss pur, ich vermisse nichts.

    .....und auf der geplanten Strecke in Reichweite ist.

    Sicher? Was bedeutet "in Reichweite"?

    Genesis ist gnadenlos in der Beurteilung ob eine Station "in Reichweite" ist oder nicht. Das Navi rechnet nach meinen Erfahrungen mit hohen Durchschnittsverbräuchen auf der Autobahn und nie unter 20 % SOC.

    Die errechneten SOC an den Wegpunkten sind meistens deutlich höher niedriger als der tatsächliche SOC bei Ankunft an der Ladestation bzw. Ziel.


    Ich will damit das Navi nicht verteidigen, es ist nicht optimal und sehr vorsichtig in seinen Berechnungen. Aber es bedarf noch einer deutlichen Verbesserung in seinen Berechnungen und Einstellmöglichkeiten (z.B. Eingabe von SOC an Ladestationen und Fahrziel). Im Moment jedenfalls ist man mit dem Navi sicher nie wegen fehlender Akkukapazität liegen zu bleiben. Das Ding navigiert dich immer sehr sehr früh an eine Ladestation.

    Ich hatte in den zwei Jahren in denen ich elektrisch fahre mehrmals erleben müssen das Ladestationen an den Autobahnen defekt oder belegt waren. Ich war froh dass im Akku noch genügend Kapazität drin waren (20-30 %), so konnte ich problemlos 50 km weit zur nächsten freien/funktionierenden Ladestation fahren. Ich würde nie mit nur 1-5 % SOC Ankunft meine Routen planen.

    Für die Gesundheit des Akkus ist es sowieso besser man lädt zwischen 20 bis 80 % SOC, wie Studien ermittelt haben und auch von Genesis empfohlen wird. Wie bereits geschrieben, Genesis plant die Ladestopps bei mindestens 20 % SOC ein. Wie sinnvoll diese Stopps sind ist offenbar nur zweitrangig.


    ABetterRoutplaner hat mir auch hin und wieder völlig sinnlose Stopps eingeplant. So sollte ich 50 km in die falsche Richtung fahren um eine gefilterte Ladestation (IONITY) zu erreichen, dabei hätte ich 60 km geradeaus fahren können um eine IONITY zu erreichen. 100 km Umweg nur weil eine IONITY 10 km früher erreichbar wäre.

    Ein andermal hätte ich alle 50 km eine IONITY anfahren sollen.

    Manchmal ist es wohl doch besser man plant keine Ladestation in die Route ein sondern richtet sich nach dem SOC und sucht dann erst eine Station in der Nähe. Allerdings muss man darauf vorbereitet sein die passende Ladekarte/App für diese Stationen dabei zu haben, sonst wird es "dank" Wucherroaming oder AdHoc-Abzocke teuer.


    Auch der Bug, daß die Filtereinstellung der Ladeanbieter nicht bei der automatischen Routenführung berücksichtigt werden, ist weiterhin vorhanden.

    Die Routenführung berücksichtigt die gefilterten Ladeanbieter. Ist jedoch eine Ladestation auf der Route aufgrund des errechneten SOC's (von mindestens 20 %) nicht erreichbar wird eine nicht gefilterte Ladestation in die Route mit einbezogen.