Ich denke mal, das macht vermutlich niemand. Man macht an, tritt drauf und fertig. Es ist ein Gebrauchsgegenstand und kaputt gehen kann immer was, auch wenn man alles richtig macht und schonend fährt.
Gehe nicht davon aus nur weil DU brutal und materialvernichtend mit deinen Fahrzeugen umgehst, das es andere auch so machen. Weit gefehlt.
Wie lange hattest du denn den R8?
Meine Verbrenner habe ich fast immer nach 12-14 Jahren mit Laufleistungen jenseits der 250.000 km auf dem Tacho verkauft. Motor- und Getriebeprobleme gab es nie.
Meinen Subaru Forster (MY 2007), ein Autogasfahrzeug, läuft heute noch als Werkstattersatzwagen beim Händler mit fast 500.000 km auf dem Tacho.
Den letzten Verbrenner, ein Lexus SC430 (MY2005) ebenfalls auf Autogas umgerüstet, hab ich nach München verkauft. Mit 254.000 km auf dem Tacho.
Wie gesagt, Motor- und Getriebeprobleme hab ich nie gehabt. Und von wegen kaputt geht immer was: an meinen Fahrzeugen mussten immer nur Verschleißteile (Bremsen, Räder, Auspuff) erneuert werden.
Der einzige, der richtig Kummer machte war ein alter Golf Diesel. Das war mein erster und auch gleichzeitig mein letzter Diesel. Bei dem Fahrzeug hast du Recht: egal wie schonend man fährt, an der Karre war immer was kaputt. Seitdem: nie wieder VW. Danach Japanern und dann war/ist 'kaputt' ein Fremdwort.
Auch E-Autos sollte man erst mal auf Temperatur bringen bevor man drauf tritt. Ein E-Motor/Getriebe hat auch Lager in Öl und Akkus bringen auch erst die volle Leistung wenn sie auf Betriebstemperatur sind.
Wer sich an die Pflegeregeln hält, dem wird es durch eine Langlebigkeit gedankt.
Mein GV60 hat nach 3 Jahren/40.000 km, immer noch einen SOH von 100 %.