Ich habe jetzt mehrfach auf den Langstreckenfahrten (auch bei Minusgraden) in den letzten 8 Wochen die 10-80% SoC-Marke in gut 19 Minuten erreicht. Natürlich mit der energieintensiven Akkuvorkonditionierung, welche auf den einzelnen Etappen zwischen 9 und 12 % des Gesamtverbrauchs ausmachte (laut EV-Menü des GV60).
Verbrauch empfinde ich nach wie vor nicht so toll - zwischen 22-24 kWh/100 km, wenn ich maximal mit Tempomat auf 130 km/h (also ca. 125 km/h laut GPS) fahre. Gemittelt für Hin- und Rückfahrt bei 5 bis 10°C Außentemperatur auf ca. 1450 km. Damit ist leider keine Etappe zwischen den Ladestopps deutlich über 250 km bei den Temperaturen.
Bei den täglichen Pendelfahrten kann ich nicht so ganz ausmachen, warum ich mal bei 15,5 kWh, mal bei 22 kWh im Schnitt lande (Höhenunterschied spielt mit rein).
Meist ECO-Modus (scheint aber nicht so viel auszumachen) mit dem Sport+ auf 19" Winterrädern und 2,6 bar. Jedoch mit teilweise weit unter dem Tempolimit fahrenden Eidgenossen, denen ich ohne Überholmöglichkeit mit dem Abstandstempomat über Landstraße folgen musss - auf den 25 km einfache Tour (2,5 km Stadt - 16,1 km Autobahn, - 7,4 km Landstraße). Rekuperation auf LVL1 und zum Verzögern oft das linke Paddel, wenn notwendig. Scheint für mich eine effiziente Kombination. Ausgerechnet die letzten km Stadtfahrt verhageln mir zum Feierabend meistens den Schnitt um die 14,x. Ach ja - und dann nutze ich überall dort, wo ich nicht den Abstandstempomat nutzen kann (also Stadt) den Limiter. Leider reduziert der einem den Fahrspaß deutlich, da er die letzten 9 km/h wie Kaugummi beschleunigt, wenn aktiv. Scheint sich aber positiv auf den Verbrauch auszuwirken. Mit dem gleichen Prinzip erreiche ich mit meinem FIAT 500e von 2020 unter 8 kw/h auf 100 km - bei reiner Stadtfahrt ohne Heizung. Nur lässt der Limiter beim FIAT mehr Spaß zu (knallt recht abrupt in die eingestellte Zielgeschwindigkeit). Aber es kann ja mit den steigenden Temperaturen nur besser werden ![]()