Mehr Transparenz bei den Kosten gewünscht
Der Leiter des Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach, Stefan Bratzel, äußerte sich ähnlich. Er sagte: „Für den Hochlauf der Elektromobilität sind Qualität, Verfügbarkeit und Verlässlichkeit des Ladens entscheidend, aber natürlich auch die Kosten.“ Vor allem mit Blick auf Menschen, die in Wohngegenden mit Mehrfamilienhäusern ohne eigene Lademöglichkeit am Haus leben, brauche es gute Ladeinfrastruktur zu attraktiven Preisen von möglichst weniger als 0,40 Euro pro Kilowattstunde. Preise an manchen Schnellladesäulen von um die 0,80 Euro pro Kilowattstunde seien eher abschreckend – zumal ein Elektromobilitäts-Laie oft erst einmal nicht überblickt, dass er diese hohen Preise ja in der Regel bei der Wahl des passenden Ladetarifs gar nicht zahlen muss.