Die angebotenen Farben sind auch abhängig vom Geschmack der Käufer. Es lohnt sich häufig einfach nicht ausgefallene Farben anzubieten, wenn dann nur wenige Fahrzeuge pro Monat in der Farbe bestellt werden. In einigen Märkten warten die Kunden auch nicht auf eine Fahrzeugbestellung ab Werk, sondern sie gehen zum Händle und nehmen das mit, was vor Ort verfügbar ist. Die nicht bunten Farben verkaufen sich einfach besser, da weiß, silber, grau und schwarz fast immer akzeptabel sind. Häufig sind weiß oder grau auch die einzigen Farben, die ohne saftigen Aufpreis angeboten werden. Die vielen weißen Teslas oder die grauen ID Modelle von VW mag ich langsam nicht mehr sehen.
Oder man macht es wie Porsche, wo mehr Farben möglich sind und lässt sich dies gut bezahlen (beim Taycan € 9.686,60 Aufpreis und zusätzlich 3 Monate Lieferzeit).
Zu dem Thema passt auch der aktuelle Spiegel Artikel: https://www.spiegel.de/auto/fa…53-4b50-926f-caa728d1b4a0
Insgesamt dominieren demnach die Nichtfarben:
- graue oder silberne Autos mit knapp 32 Prozent,
- gefolgt von schwarzen mit 26 Prozent
- und weißen mit knapp 21 Prozent.
Viele Firmen erlauben nur diese Farben für Dienstwagen. Bei einigen Leasingfirmen soll es Ausschlüsse oder Aufpreise für bestimmte Farben geben.