Wo siehst du ein Problem? Klingt für mich ganz plausibel. Der Strom wird nicht 1:1 von der Ladesäule im Akku gespeichert.
Beim Laden entstehen immer Ladeverluste. Diese sind abhängig von der Stromart (AC oder DC), der Stromstärke und anderen Parametern.
- Je langsamer man lädt, umso höher sind die Verluste durch die Steuergeräte im Fahrzeug. Die müssen de gesamte Zeit mit Strom versorgt werden.
- Bei hohen Temperaturen im Akku muss dieser aktiv gekühlt werden. Bei kalten Temperaturen muss der Akku ggf. beheizt werden bzw. erhitzt sich durch einen erhöhten Innenwiderstand beim Laden. Dafür wird Strom benötigt. Das betrifft hauptsächlich das Laden per DC mit >100 kW
- Die Speicherung im Akku erfolgt nicht ohne Verluste und führt zur Erwärmung des Akkus.
- Beim AC Laden entstehen höhere Verluste als beim Laden per DC. Die AC zu DC Wandlung findet im Fahrzeug statt und dies geschieht nicht ohne Verluste.
- Wenn Du nur selten auf 100% auflädst, dann benötigt das Balancing der Zellen am Ende des Ladevorgangs ebenfalls Zeit und Strom
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Ladeverluste zwischen 10% und 20% beim AC Laden mit 11 kW sind bei allen BEVs und PHEVs üblich. Jeweils ein paar Prozentpunkte entfallen auf Stromverbrauch der Steuergeräte im Fahrzeug, AC zu DC Wandlung und die Speicherung im Akku.
Das man neuerdings vermehrt auch AC Ladesäulen auf Parkplätzen mit Video Parkraumüberwachung und Zeitbegrenzung aufstellt, erscheint mir eine neue Abzockmasche zu werden. Das sollte man verbieten, denn es schadet der E-Mobilität als Ganzem. Achtung, es scheint in der Zwischenzeit auch Ladesäulen zu geben, bei denen man zusätzlich zum Ladevorgang auch noch per Park-App das KFZ-Kennzeichen registrieren muss.