Beiträge von michael23

    Die Programmierer überführen nur die Vorgaben von Projektleitung, Program Management und Architekten in Programme. Eigenständiges Denken ist da häufig selten gefragt.


    An der Programmierung der Fahrzeugsoftware sind sehr viele Programmierer / Entwickler beteiligt. Die meisten davon kennen nur ihren ganz kleinen Teilbereich. Das große Ganze wird an anderer Stelle koordiniert.


    Ganz lustig wird es, wenn die Software agil entwickelt wird. Dann wird nur das implementiert, wozu das Team gerade Lust und Zeit hat :)

    Eine feste Ladeschale ist immer ein Kompromiss und sie passt nicht für alle Mobiltelefone. Die Spule in der Ladeschale muss möglichst in der Position der Spule im Mobiltelefon sein und dabei möglichst dicht/flach aufliegen. Eine geringe Abweichung funktioniert meistens noch, aber das Gerät erwärmt sich stärker als notwendig.


    Meistens ist die Spule im Mobiltelefon in etwa in der Mitte angebracht. Beim iPhone kann man es mit einem MagSafe Charger einfach prüfen. Sobald das Gerät größer wird, ändert sich meistens auch die Lage der Spule. Eine Schutzhülle ändert die Position der Spule vom unteren Rand und zusätzlich vergrößert sich der Abstand zwischen den beiden Spulen. Bis zu einem gewissen Punkt funktioniert das Laden noch und danach dann nicht mehr. Es gibt keinen mir bekannten Standard, der die Position der Spule im Telefon und einem Ladegerät festlegen würde.


    Mein Anker Ladedock auf dem Schreibtisch mag meine AirPods auch nicht drahtlos laden. Die Spulen sind einfach zu weit auseinander.


    Wenn ich mir Photos vom iPhone 15 ansehe, dann scheint die Spule im Telefon ein wenig nach oben versetzt zu sein. Das könnte den Unterschied ausmachen. Versuch mal das Telefonohne Hülle mit der oberen Kante nach unten in die Ladeschale zu legen.


    Sofern es nicht ein Softwareproblem im Fahrzeug ist, sehe ich das Problem nicht bei Genesis. Ich sehe das Problem eher beim Hersteller der Mobiltelefone. Wären die Spulen im Telefon immer in der gleichen Position (gemessen von unten), gäbe es diese Problem vermutlich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Genesis für ein neues Mobiltelefon nachträglich die Ladeschale anpasst. Bei Jaguar gab es mal für bestimmte Telefone passende Adapter, aber die waren immer Jahre zurück.


    Mein iPhone 13 Pro Max passt mit Schutzhülle auch nicht zwischen die beiden Führungen der Ladeschale im GV60. Wenn es schräg liegt, wird es extrem warm. Daher lade ich es im Fahrzeug normalerweise nicht mehr (im Notfall per Kabel).

    Der ADAC benötigt für die THG Quote 2023 ca. 100+ Tage (siehe Liste). Der ADAC wartet die Widerrufsfrist ab, sammelt dann die Anträge und übermittelt diese an die offizielle Stelle zur Prüfung. Die Prüfung dauert recht lange. Das hat nichts mit dem ADAC zu tun.


    Das BAFA dürfte aktuell etwas überlastet sein, da im August und September deutlich mehr gewerblich genutzte BEVs zugelassen wurden (Förderende für Firmen).

    Wie allgemein bekannt: Der Verbrauch ist stark von der Fahrweise, den eingeschalteten Verbrauchern (Heizung(en), Klima, etc.) und dem Fahrprofil abhängig. Im normalen Alltag zeigt die Reichweite bei mir >500km an. Auf Langstrecke geht sie dann in Richtung 400km. Andere schaffen im Alltag nicht mal die 400km.


    Die WLTP Verbrauchs- und Reichweitenangaben kannte jeder im Voraus. Sie sind genauso (un)realistisch wie bei einem Verbrenner. Im Vergleich mit dem vorherigen Fahrzeug konnte man sich also leicht ausrechnen wo der Verbrauch in etwa liegen wird. Zumindest bei mir kommt dies recht gut hin. Wenn ich ein Fahrzeug mit für mich zu kleinem Akku kaufe, dann kann ich dies nicht dem Fahrzeug anlasten. Die Akkukapazität hat auch nicht wirklich etwas mit Premium oder nicht zu tun. Genesis hat immer nur den größten für die genutzte Plattform verfügbaren Akku angeboten. Bei Premium geht es um den Service, die Verarbeitung, die verwendeten Materialien, das Raumgefühl, etc.. Wer einen größeren Akku möchte hat bei Genesis mit dem eG80 die Wahl.


    Den CW Wert von den Genesis Modellen habe ich nicht im Kopf, aber der CW Wert alleine sagt nicht viel aus. Es ist immer das Produkt aus CW Wert und Fläche, welches den Verbrauch beeinflusst. GV60 und GV70 sind recht breit und hoch. Macht man die Fahrzeuge kleiner (flacher und schmaler), dann sind sie sparsamer aber auch ggf. weniger komfortabel und somit auch weniger Premium.

    Das iPhone 15 Pro scheint ein paar Probleme mit dem Wireless Charging zu haben. Es gab gleich zu Anfang Berichte von BMW Fahrern deren iPhone 15 Pro Modelle nach dem Laden im Fahrzeug komplett ausgefallen sind.


    Liegt das Telefon Flach auf?


    Mein iPhone 13 Pro Max liegt auf mindestens einer der beiden seitlichen Führungen auf und wird beim Laden dann extrem warm.

    Das System ist mir wohlbekannt. A uch keine zwei PCs sind identisch! Trotzdem hat z.B. Microsoft und seinen unzähligen Programmen es geschafft, hunderttausende von verschiedenen Hardwarekomponenten, die bei eingehaltenen Parametern und korrekten Treibern auch richtig funktionieren, einzubinden. Warum funktioniert dies bei Microsoft einwandfrei und in der Autoindustrie doch eher nur mühsam? Zudem ist der CAN-Bus fehlertoleranter und ist konstruiert auch in schwierigen Umgebungen fehlerfrei zu arbeiteten

    Hmmm. Microsoft und fehlerfreie Zusammenarbeit mit Hardware und Software? Da muss ich in einer anderen Welt leben oder ich nutze einfach mehr Funktionen als die normalen Home- oder Büro-Benutzer. Wieviele Patches hat Microsoft dieses Jahr bereits zurückgezogen oder korrigieren müssen, da diese im ersten Versuch nicht funktioniert haben? Wie viele Treiberupdates haben bei Microsoft in letzter Zeit nicht sauber funktioniert? Wie oft musste ich nach Updates suchen, damit der Zustand vom Vortag wieder funktioniert hat? Und das ist kein Einzelfall. Die Kollegen haben ähnliche Probleme. Selbst Apple in seiner eigenen Monokultur schafft es nicht, dass auf Anhieb alles sauber läuft.


    Wenn mein Genesis so wie Microsoft Windows funktionieren würde, dann hätte Genesis die Kiste schon lange wieder vor der Tür stehen gehabt.


    Es ist und bleibt Software mit allen ihren Fehlern. In der Produktion oder bei der Auslieferung wird versehentlich mal eine inkompatible Kombination von Software-Ständen auf die verschiedenen Steuergeräten installiert. Das passiert und wird dann später wieder korrigiert. Bei der zunehmenden Software-/Hardware-Komplexität wundert mich, dass überhaupt noch so viel in dieser Welt funktioniert. Naja, abgesehen von Problemen bei der Postbank, sowie Produktionsausfällen bei VW und Toyota :)

    Früher war mal fast jeder Schalter/Taster direkt mit einer Leitung in den Sicherungskasten verbunden. Die Zeiten sind (leider) lange vorbei. Heute führen die meisten (Lenkrad)-Tasten zu einer lokalen Steuereinheit im Lenkrad bzw. im Tastenmodul. Dort werden die Signale ausgewertet und über den Fahrzeugbus (meistens CAN) an ein oder mehrere andere Steuergeräte übertragen. Hier gibt es viele Fehlerquellen (verschiedene nicht zu 100% passende Softwareversionen auf den Steuergeräten, Absturz der Software in einer bestimmten Situation, Störung auf dem Fahrzeugbus, ...). Gut wenn es dafür eine Softwarelösung gibt und nicht gleich viele Teile getauscht werden müssen. E ist für die Betroffenen nur nervig, dass da Fahrzeug dafür viele Tage in der Werkstatt steht.


    Welche Software auf welchem Steuergerät während der Produktion installiert wurde kann nur Genesis sagen.


    Nur weil es bei der Mehrheit der Fahrzeuge funktioniert, muss es nicht bei allen funktionieren. Keine zwei Fahrzeuge sind identisch (Ausstattung, individuelle Konfiguration in den Menüs, ...). Willkommen in der wundersamen Welt der Software :)

    Auch 2024 werden E-Autos von der BAFA gefördert, sofern noch Geld im Fördertopf ist (eventuell wird auch aufgestockt). Bis zu einem Nettolistenpreis von € 45.000,- für das Basis-Modell erfolgt weiterhin eine Förderung. Genesis hat die Preisliste deutlich angepasst. Es gibt jetzt ein ganz nacktes Basis-Modell, welches nach meiner Rechnung leider knapp € 1.000,- zu teuer ist für die Förderung. Die Varianten Premium, Sport und Sport Plus werden jetzt als Ausstattungspakete und nicht mehr als eigenständige Modelle angeboten (war beim Hyundei Ioniq 5 schon seit Zeit so). Damit wären alle GV60 förderfähig, wenn das Basis-Model nicht etwas zu teuer wäre. Vielleicht hat sich ja nur jemand bei Genesis verrechnet und es wird nochmal korrigiert.


    Der Premium ist über € 3.000,- teurer als das Basismodell. Aber für die Förderung ist nur der Preis des Basis-Modells relevant.

    In CH gab/gibt es den Premium mit Heckantrieb.


    In DE gibt es jetzt sogar einen GV60 mit Heckantrieb ohne Premium (also quasi ohne alle Komfortfeatures). Den gibt es nur in weiß und ohne bestellbare Extras. Das würde wegen der E-Auto Förderung ab 2024 (Nettopreis € 45.000,-) durchaus Sinn ergeben, wenn dieses Basis Modell mit € 45.949,58 nicht knapp € 1.000 zu teuer wäre.