Beiträge von michael23

    Da z.B. Schleswig-Holstein laut Mitteilung nicht von einem Partner-Betrieb versorgt wird, liegt der Verdacht nahe, dass es nur einzelne Standorte der Partnerbetriebe sein werden. Autohaus Günther hat in Ahrensburg (Schleswig-Holstein) einen Betrieb, der scheint aber nicht dabei zu sein (Hamburg, Berlin, Frankfurt).


    Insbesondere für Servicearbeiten ist von Genesis geschultes Personal und herstellerspezifisches Werkzeug notwendig. Bei Kia-/Hyundai Händler wäre das vermutlich bereits größtenteils vorhanden, bei anderen Marken sieht es aber anders aus. In den Partnerbetrieben sollen neben Service-Arbeiten auch Probefahrten und Verkaufsgespräche geführt werden. Dafür ist entsprechendes Personal vorzuhalten. Solange die Stückzahlen von Genesis so gering sind, werden sich zu viele Standorte nicht rechnen.

    Wenn man bei Genesis Homepage am Reichweitenrechner alle Fahrprofilschieber nach rechts schiebt , dass 80% Stadt, 10% Landstr und 10% Autobahn steht

    und die Klimaautomatik AN bleibt, kommen 583 km bei WLTP und 18,8kWh/100km, ABER bei meinen 19,1 müsste über 500 km kommen oder ?

    Der gewichtete Stromverbrauch nach WLTP berücksichtigt die Ladeverluste. Sonst ergeben 18,8kWh/100km keine 583km Reichweite nach WLTP. Die Ladeverluste berücksichtigt die Verbrauchsanzeige im GV60 nicht. Die Ladeverluste sind auch abhängig von der Art der Ladung (AC, DC, maximale kW).


    Bei 19,1kWh/100km komme ich auf 405km Reichweite (77,4kWh / 19,1kWh * 100) und das passt zu deiner Angabe von 430km.


    Mein Verbrauch liegt in der Regel um die 14 bis 15kWh/100km ohne Ladeverluste. Fahrprofil: 60% Stadt, 35% Landstraße (Tempolimit max. 80km/h) und 5% Autobahn (80 - 120km/h Tempolimit). Ich bin kälteempfindlich und die Klimaautomatik ist meistens auf hohe Temperaturen >=24°C (ohne Heizung) eingestellt. Unnötiger Ballast wie Ladekabel, etc. wurde größtenteils entfernt.


    Der Trick liegt in vorausschauender Fahrweise und der Vermeidung von übermäßiger Beschleunigung (positiv wie negativ).

    Die Bearbeitungszeit der BAFA ist von der Anzahl der Anträge abhängig. Die Zahl sollte aktuell deutlich geringer sein als Ende 2022/Anfang 2023.

    1. Zum Jahresende (November/Dezember) gab es überdurchschnittlich viele BEV und PHEV Neuzulassungen im Vergleich zu den Monaten davor.
    2. Die BAFA hat 2022 auch die Anträge für die PHEV bearbeiten müssen. Für diese Fahrzeuge gibt es in 2023 keine Förderung mehr. Das waren über 360.000 Fahrzeuge in 2022.
    3. Von Januar bis Juni 2023 wurden 220.000 BEV zugelassen. In 2022 wurden insgesamt über 470.000 BEV zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich eine Steigerung, im Jahresschnitt ist aber eher ein entgegengesetzter Trend zu erkennen.

    Der ADAC senkt den Betrag für die THG-Prämie ab dem 18.7.2023 ebenfalls. Die neue Prämie steht noch nicht auf deren Webseite. Aktuell gibt es noch EUR 300,- zzgl. EUR 20,- für ADAC Mitglieder.


    ADAC: Zuverlässige Auszahlung von 300 Euro (Angebot noch bis 17.7. gültig!)

    Ich kann deinen Ärger verstehen, aber aktuell gibt es recht wenig Geld für den Verkauf der THG-Quote. Auf die Schnelle konnte ich bei INSTADRIVE auch nicht erkennen wie viel sie bei den letzten Auktionen erlöst haben. Es wird immer nur der maximal mögliche Betrag genannt. Das ist schon recht irreführend.


    Die THG-Quoten werden nach der Anerkennung/Bestätigung durch das Umweltbundesamt versteigert. Es gibt keinen festen Preis für die THG-Quote. Seit Anfang 2023 fällt der Preis und ist aktuell eher niedrig. Das Angebot übersteigt die Nachfrage derzeit deutlich. Keiner kann sagen ob es sich zum Jahresende nochmal erholen wird.


    Ich gehe davon aus, dass INSTADRIVE nicht schummelt und den Betrag wie angegeben 1:1 durchreicht. 2022 haben sie meistens mehr ausgezahlt als die Anbieter mit Festbetrag. In 2023 ist es derzeit leider andersrum. INSTADRIVE ist quasi wie spekulieren an der Börse oder wie Strombezug über tibber. Mal gewinnt man und mal verliert man. Ich bin den einfachen Weg über den ADAC gegangen und haben damit in 2022 weniger Geld erhalten als es anderswo gegeben hätte.

    Der Hafen (Bremerhafen) an sich ist nicht so sehr das Problem. Sonst hätten auch andere Hersteller entsprechend große Probleme. Genesis hat nur ein geringes Volumen und spezielle Prozesse. Es ist die Kombination aus Hafen, Aufbereitung für die Auslieferung und Verfügbarkeit eines individual Transports im geschlossenen Anhänger zum Kunden. Alles erfolgt bei Genesis aktuell in bzw. ab Bremerhaven. Um einen anderen Hafen nutzen zu können, müssten die entsprechenden Kapazitäten für die Aufbereitung und den Transport dort ebenfalls vorhanden sein. Ansonsten macht es das Problem nur noch schlimmer.


    Auslieferung und Transport waren auch in 2022 ein Problem bei Genesis. Damals erfolgte die Aufbereitung größtenteils noch dezentral bei verschiedenen Aufbereitern. Allerdings war die Verzögerung meistens nicht ganz so krass wie aktuell.


    Einzelne Fahrzeuge werden immer mal etwas länger benötigen. Z.B. wenn bei der Aufbereitung ein Problem entdeckt wird und dann auf ein Ersatzteil gewartet werden muss. Das könnte auch für die frühen 2023er GV60 der Fall sein, da diese vom Rückruf der hinteren Achswellen betroffen sein sollten.

    Gefühlt sind die 515km für mich ein eher schwaches Ergebnis. Da hätte ich etwas mehr erwartet. Welches Modell war das eigentlich (Felgen sehen für mich nach einem GV60 Sport aus)?


    Mein GV60 Sport zeigt im Alltagsbetrieb unter nicht immer so optimalen Bedingungen (50% Kurzstrecke, auch mal Regen, Ganzjahresreifen) aktuell eine Reichweite von 536km bei 100% Ladung an. Das entspricht auch in etwa der gefühlten Reichweite. Da wäre vermutlich noch Luft nach oben.


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    Das war früher in DE mal so und dafür gibt es teilweise einen Bestandsschutz. Nach DIN VDE 0100-410:2018-10 muss heute jeder Stromkreis im Haushalt mit einem Fehlerstromschutzschalter geschützt sein. Es macht keinen Unterschied ob eine fehlerhaftes Gerät über eine Steckdose oder fest angeschlossen ist. Bei jeder (größeren) Änderung an der Unterverteilung sind entsprechende Fehlerstromschutzschalter nachzurüsten.


    Bei Wallboxen ist ein FI Typ A + DC Fehlerstromerkennung oder FI Typ B verpflichtend. Siehe auch DIN VDE 0100-722. Nach DIN VDE ist jeder Anschlusspunkt mit einem eigenen Fehlerstromschutzschalter zu schützen. Das sieht bei Runner irgendwie anders aus.


    "Im Oktober 2018 ist die Neufassung der DIN VDE 0100-410 (DIN VDE 0100-410:2018-10) sowie der -530:2018-6 in Kraft getreten. Am 07.Juli 2020 endete auch die Übergangsfrist. Unter anderem sind jetzt alle Endstromkreise bis 32A (bisher 20A) durch einen FI-Schutzschalter zu schützen. Damit sind in vielen Stromkreisen FI-Schutzschalter Pflicht. Außerdem erstreckt sich die Forderung nach einem Fehlerstromschutz erstmalig auch auf Beleuchtungsstromkreise in Wohnungen."


    DIN VDE 0100-410:2018-10 Schutz gegen elek­tri­schen Schlag
    Fehlerstromschutzschalter (RCDs) sind heute in den meisten Stromkreisen Vorschrift. Erfahre hier alles zur FI-Schutzschalter Pflicht
    www.elektrikerwissen.de

    Viele Wallboxen haben nur eine integrierte DC-Fehlerstrom Erkennung. Dann benötigt man noch einen FI Typ A in der Verteilung.


    Viele Elektriker verbauen grundsätzlich einen FI Typ A für eine Wallbox, auch wenn die Wallbox bereits einen FI Typ B enthält. Das macht teilweise Sinn, denn falls mal jemand die Wallbox gegen ein Modell ohne FI Typ B tauscht, könnte es sonst gefährlich werden.


    Im Bild von Runner ist ein FI Typ A zu sehen. Wenn dieser auslöst, dann ist irgend etwas nicht OK. Das kann auch der FI sein. Da scheinen aber auch noch mindestens zwei weitere Stromkreise an den FI angeschlossen zu sein. Das Problem könnte also auch dort oder in der Kombination mit der Wallbox liegen.