Beiträge von michael23

    Ich halte das Lenkrad ganz normal (nicht lose aber auch nicht mit aller Kraft) mit beiden Händen fest und möchte einfach geradeaus fahren. Es besteht volle Lenkbereitschaft zu jeder Zeit. Der Spurhalteassistent wertet dies aber wegen der fehlenden Lenkbewegungen als keine Lenkbereitschaft. Das ist aber nicht der Fall. Wenn man quasi so fährt, wie es auch der Assistent tut, dann kommen ständig die Warnungen im Display und später auch die Warntöne. So wie es bei meinem funktioniert, ist es für mich nutzlos, da ich ständig unnötige Lenkbewegungen machen muss (wie bei einer Art Totmannschalter).


    Wenn ich es mit einer Hand eher lose halte und ganz leichten Gegendruck erzeuge, dann wird es besser. Dann besteht aber von meiner Seite keine direkte Lenkbereitschaft mehr. Vielleicht sollte ich einfach ein Gewicht dran hängen (nur Spass).


    Bei der Probefahrt habe ich es nicht bemerkt. Ich kann aber nicht sagen, ob es damals in allen Situationen eingeschaltet war. Vermutlich nicht, da ich die meiste Zeit außerhalb des erlaubten Geschwindkeitsfensters des Assistenten unterwegs war.


    Mit der Erinnerung nach 30 Sekunden ohne Warntöne könnte ich noch fast leben. Aber die ständigen Warntöne ab der zweiten Warnstufe verstören die Mitfahrer und nerven einfach nur.


    Die Implementierung warnt mich nicht "nicht das Steuer aus der Hand zu geben". Sie warnt mich, dass ich das Steuer nach Ansicht des Assistenten bereits losgelassen habe. Und das stimmt einfach nicht.


    Ist aber auch egal. Dann bleibt das Teil halt ausgeschaltet, wie einige andere Assistenten halt auch.

    Wie bei fast allen Herstellern merkt er das leider nur über Lenkbewegung.

    Bei mir kommt es aber selten vor. Ich halte wohl die Hände irgendwie so, dass ich das Lenkrad permanent in eine Richtung ziehe.

    Zumindest Mercedes nutzt seit ein paar Jahren kapazitive Sensoren für die Hands-Off Erkennung beim Lenkrad.


    Ist wohl eine falsche Erwartungshaltung bei mir. Also lasse ich das Teil einfach ausgeschaltet.


    Mit nur einer Hand am Lenkrad meckert er etwas seltener. Vermutlich weil ich dann leicht gegen den Assistenten lenke.

    Nutzt jemand von Euch den Spurhalteassistent auf der Autobahn?


    Wenn ich den Einschalte, dann meckert er nach weniger als 30 Sekunden Geradeausfahrt "Lenkrad nicht loslassen". Dabei habe ich das Lenkrad mit beiden Händen fest in der Hand. Ich muss dann eine Lenkbewegung andeuten, damit das Teil Ruhe gibt. Mache ich es nicht, kommt kurze Zeit später ein Warnton. Was danach kommt, habe ich noch nicht probiert.


    Hat das noch jemand beobachtet? Gibt es im GV60 keine vernünftige Überwachung des Lenkrads unabhängig von Lenkbewegungen (z.B. kapazitiv)? In der Form ist der Assistent extrem nervig.

    Auf der Probefahrt mit den 21" im Sport+ fand ich es ganz OK. Das war aber auf einer anderen Strecke, als die ich aktuell fahre. Nach einer Autobahnfahrt mit meinem eigenen Sport mit 20" würde ich mir etwas mehr Einstellungsmöglichkeiten wünschen (unabhängig vom Fahrmodus etwas wie Weich, Comfort und Sport).


    Mit der Betonfahrbahn auf der A7 nördlich von Hamburg kommt die Adaptive Federung leider bei bestimmten Geschwindigkeiten nicht sonderlich gut zurecht. Es ist eine Art Vibration, aber nicht in der Art wie bei falsch ausgewuchteten Reifen. Das kenne ich aber schon von anderen Fahrzeugen.

    Hauptsache das Auto fährt noch. Wenn man aber bedenkt welche Sicherheits-Features komplett über die Elektronik geregelt werden... Manchmal wünsche ich mir meinem Porsche 993 von 1995 zurück. Da war fast nichts digital.

    1995 war mir schon zu viel High Tech:) Im Sommer fahre ich gerne mit meinem Oldies von 1962 und 1967 mit 0% Elektronik.

    Agile Softwareentwicklung hat in einem Automobil meiner Meinung nach eigentlich nichts zu suchen. Umso schlimmer, wenn das Ergebnis ohne umfangreiche Tests nach jeden Entwicklungszyklus an die Kunden ausgerollt wird. Ich habe aber immer mehr das Gefühl, dass es im Automobilbau gerade verstärkt Einzug hält. Bei Tesla ist man es gewohnt und erwartet es zum Teil auch. Bei allen anderen Herstellern würde ich mir eine etwas konservativere Herangehensweise wünschen. Aber die meisten neuen Fahrzeuge der ersten Serie verlassen heute unfertig die Fabrik und müssen dann später mit der passenden Software bestückt werden.


    Ich frage mich auch immer wieder wieso diese vielen "unfertigen" Softwareupdates ohne neue Typgenehmigung installiert werden dürfen.

    Der Ganze Prozess ist ziemlich langwierig. Deine Daten werden zum Umweltbundesamt gesendet und dort geprüft. Die Prüfung hat bei mir 12 Wochen gedauert. Danach werden die Quoten versteigert.


    Der gesamte Prozess hat bei mir 4 Monate gedauert (von Anfang Mai bis Anfang September).


    Einige Anbieter garantieren dir eine Summe für deine Quote und zahlen diese zeitnah aus. INSTADRIVE versteigert deine Quote und zahlt dir den Erlös aus und der Prozess dauert halt recht lange. Zum Jahresende wird es sicher nicht schneller werden.

    Nachdem mein GV60 von Anfang an Probleme mit Vibrationen hatte, war ich soweit und wollte bei meinem Tuner des Vertrauens, eine Achsvermessung machen lassen. Mangels fehlenden Datensatz vom GV60 wurde daraus leider nichts.

    Laut GPA und GTA werden alle neuen Fahrzeuge vermessen, nachdem sie in DE eintreffen. Aber ich hab da meine Zweifel, denn die haben bei meinem GV60 nicht einmal das Räder wuchten korrekt hinbekommen.

    Die Achsvermessung steht vermutlich in der Arbeitsanweisung für die Aufbereiter drin und sie werden es vermutlich auch abrechnen (können). Aber bei der aktuell angespannten Situation, wird es vielleicht auch mal "vergessen". Ich habe auch schon an der einen oder anderen Stelle Reste von den Schutzfolien im Innenraum nachträglich entfernt.

    Ich habe das Navi Update vor ein paar Tagen über einen USB Stick installiert und danach war die gesamte Software auf dem aktuellsten Stand. Zu dem Zeitpunkt hatte das Fahrzeug noch keine Verbindung zum GCS.