Chiaki dann wird Dir in der Situation primär das ESP geholfen haben, welches durch gezielte Bremseingriffe an einem der Hinterräder über das ABS-Steuergerät das Fahrzeug stabilisiert hat - es sei denn, Du bist exakt in dem Moment voll auf das Strompedal - dann hätte das e-LSD ggf. einen Einfluss gehabt
In jedem Fall immer wieder erstaunlich, wie feinfühlig die moderne Sensorik reagieren kann ![]()
Beiträge von johnnyb.goode
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Ganz einfach: du enteist alles bzw. lässt alles vor der Fahrt enteisen (bspw. über die Vorwärmfunktion übers Smartphone inkl. Frontscheibe und Heckscheibe).
Wenn Du dann bei Abfahrt mit dem Wischer die Scheibe freimachst (ohne ein hässliches Kratzgeräusch), läuft zwangsläufig Wasser in den unteren Bereich der Scheibe (bzw. sammelt es sich dort schon durch das Abtauen). Wenn man jetzt bei frostigen Temperaturen und vielleicht etwas höherer Geschwindigkeit (Landstraße Schweiz) unterwegs ist und die Scheibenwischer nicht permanent laufen hat (also ohne Intervall), gefriert ein Teil des Wassers im untersten Bereich der Frontscheibe wieder - also in dem Bereich, wo die Wischer in ihrer Wartestellung verweilen. Die Wischer sind mir dabei noch nicht "angefroren" - nutze selbstverständlich auch frostgeeignete Wischerflüssigkeit.

Viele Fahrzeuge haben daher im untersten Bereich der Windschutzscheibe Heizdrähte extra für die Wischerblätter, die sich meist bei entsprechenden Temperaturen wie die Spiegelheizung automatisch zuschalten.
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Noch ein Nachtrag zur Haltbarkeit:
Ich habe die Bosch-Wischerblätter jetzt ca. 30'000 km/knapp 10 Monate montiert. Konnte auch mit dem Heizen bewusst auf die Frontscheibe nicht verhindern, dass die Wischerauflage während der Fahrt wieder vereist. Beifahrerseite ist entsprechend stärker von der lächerlichen Sparmaßnahme betroffen - heißt, auf der rechten Seite der Scheibe ist das Wischerbild deutlich schlechter als auf der Fahrerseite. Dafür haben sie sich gut geschlagen und sollten jetzt halt zeitnah ersetzt werden.

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Also mir ist jetzt nur bekannt, dass der GV60 Sport+ damit ausgestattet ist - wird wohl aber keineswegs vergleichbar sein mit dem, was man bei den Verbrennern verbaut.
Probleme hatte ich damit bisher nicht, da es quasi nie zum Einsatz kommt...
Die damals geleakte Version der internen Produktinformationsbroschüre aus Kanada hatte eine sehr detailiert bebilderte Beschreibung, wie dieses "e-LSD" am Heckmotor funktioniert. Ich habe es letztes Jahr zwei Mal im Sport-Modus auf engen Passstraßen "erfahren" können und war sehr positiv überrascht, da ich das Eindrehen des Kolosses so nicht erwartet hätte. Allerdings muss ich ehrlicherweise schreiben, dass es sich in Summe einfach nicht "richtig" anfühlt, ein so großes/schweres Fahrzeug über einen Pass zu prügeln. Erstaunlich was mit der Technologie geht und die Beschleunigung aus der Spitzkehre ist "lustig" - aber als Gesamtpaket einfach "Unsinn". Ich hatte allerdings auch keine hohen Erwartungen an ein sportliches Fahrgefühl bei dem Gewicht - eher nervig ist es, dass (unabhängig davon wie oft man den Boost-Knopf drückt) sehr schnell die Leistung begrenzt wird. Das wird im "Powermeter" nicht angezeigt - außer, dass die Anzeige nicht mehr voll ausschlägt. Man kann auch weiter den Boost-Knopf für das andere "Drehmoment"-Mapping drücken, aber beim Durchtreten des Strompedals fehlt erst ein Zentimeter vor dem Beginn des Boost-Bereichs an Leistung, dann häppchenweise immer mehr. Würde für die paar wenigen Situationen, in denen der Sport+ mit dem e-LSD einen Mehrwert (im Straßenverkehr) bringt, heute nicht mehr den Aufpreis bezahlen

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Man kann sich alles schönreden - das macht ein Produkt aber auch nicht besser oder fehlerfreier

Mir ist der Hersteller/das Logo auf der Kiste völlig egal - aber wenn sie unfertige Lösungen lancieren, während sie mit einfachen Supportanfragen bereits überfordert sind, ist das nicht 'besonders clever' (um "Deppen" in freundlich zu umschreiben). Das generiert doch unnötig Mehraufwand im Aftersales und sie verheizen sich damit die guten Mitarbeiter, die wirklich bemüht sind.
egal ob jetzt mit unkoordinierten Rückrufaktionen, unausgereiften Updates, ungetesteten Iterationen der Kameraspiegel, mangelhafte Kommunikation zu Ladepartner-Kooperationen, etc.
Toll wäre doch, wenn sie mit ihren Fehlerkorrekturen nach Monaten der Bearbeitung etwas Standhaftes ausrollen, statt wiederholt dem Kunden etwas zum Testen hinzuwerfen,..
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Ist bei mir leider auch schon immer so wie von Dir beschrieben:
Zuerst kommt die Meldung, ob man nicht eine ("besonders sinnvolle") Ladeplanung hinzufügen möchte und dann kommt teilweise mehrfach während der Fahrt zum Lader eine Meldung mit dem Hinweis, dass man's nicht schaffen wird, obwohl noch weit als genug Reserve vorhanden ist...
Habe heute erstmals seit dem Update (hatte mit den Blödsinn nicht extra per USB aufgespielt und es daher erst später via OTA erhalten) eine Route geplant und noch zwei Ladestopps in einer nur 60 km langen Strecke hinzugefügt (für den Fall, dass der erste voll ist, hatte ich den zweiten gleich eingegeben, da nur zwei Stecker am ersten Stopp). Dann behandelt der GV60 das über die neue Online-Integration genauso bescheuert wie "echte Ladestopps" aus seiner Ladeplanung: man bekommt den SoC bei Ankunft angezeigt (endlich!) und dann geht er ebenfalls davon aus, dass ich bei jedem der Stopps bis zum Ladelimit lade

Damit wird die Ankunftszeit utopisch entstellt (+1 h bei 1,5 h reiner Fahrtzeit).
Da muss man sich doch schon echt an den Kopf greifen, ob irgendeiner der (sorry) Deppen in Südkorea oder ein Dritter in deren Auftrag den Müll auch mal getestet hat, den sie da an die Kunden ausrollen - so dilettantisch vorzugehen, ist doch einfach nur noch lächerlich

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Pah-pah!
Theoretische Reichweite: 774 km (aber nur, weil der GV60 keinen negativen Vebrauch anzeigen kann
)(sorry für OT, aber der Spaß musste sein - die Kiste zeigt aktuell bei mir um die 310 km voll geladen an - habe es aber selbst unter den besten Bedingungen noch nie über 368 km geschafft)
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Ich denke, dass es schon ein "globaleres" Problem ist.
In der deutlich kleineren Schweiz hat man sehr schnell mit den steigenden Auslieferungen reagiert und - soweit mir bekannt - innerhalb des letzten Jahres eine hohe Anzahl an Partnerwerkstätten verpflichtet. Nur nützt das relativ wenig, wenn der eigene GPA und auch GTA sehr engagiert sind, sich wirklich mit Nachdruck für Lösungen einsetzen und dann in der Europa-Zentrale oder auch beim Mutterkonzern zu festgestellen Mängeln/Problemen auf taube Ohren stoßen/auf Eis laufen. Dann vergehen Monate ohne Rückmeldung. Selbst die Abwicklung über das Claim-Management zur angestrebten Fahrzeugrückgabe zieht sich aufgrund interner Hindernisse jetzt schon 3 Monate bei mir hin

Getreu dem Motto: "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!"
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Super - Danke Dir fürs Kontrollieren TheFatCat

Katzenbaendiger: bei mir zeigt er jetzt - Monate nach der letzten richtigen "Vollstromfahrt" - wieder erstmals 406 km bei 100 % SoC an

Hab es aber selbst mit <19 kWh/100 km laut Bordcomputer seit der letzten Vollladung nie über 368 km mit einer Ladung geschafft, da der tatsächliche Verbrauch deutlich höher ist..
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Also bei mir war's bisher in der App so:
Der kWh-Preis wurde mir inkl. MwSt. angezeigt
Der "Vorgangspreis" wurde mir inkl. MWSt. angezeigt (die 35 Cent bzw. Rappen)
Der Preis für die einzelnen Ladevorgänge wurden mir ohne MWSt. und ohne den "Vorgangspreis" angezeigt.
Wenn ich jetzt für Spritmonitor den korrekten Preis engeben wollte, musste ich immer den angezeigten Preis aus der App mit der im jeweiligen Land gültigen MWSt. multiplizieren und zum Schluss noch die 35 Cent/Rappen für den Ladevorgang addieren

Seit Oktober kann ich nicht mehr auf alle Rechnungen (Schweiz, Deutschland, Frankreich) zugreifen und bekomme sie auch nicht mehr per E-Mail - wie die ersten 10 Monate.
Erfahre erst vom geschuldeten Betrag mit der ersten "Mahnung"/Erinnerung - habe darüber auch schon zwei E-Mails an den Support bei Shell Recharge gesendet - auf Deutsch und Deutsch/Englisch - die scheinen jedoch ähnlichen Kundenkontakt wie Genesis zu pflegen
