Beiträge von johnnyb.goode

    Also soweit ich weiß (es gibt/gab keine Checkliste o.ä, zur Abholung - muss ich bei Gelegenheit nochmals nachfragen), besteht der erste Service ja nur aus ein paar "Routinechecks" und dem Tausch des Innenraumfilters.


    Bei mir standen dann noch der zweite Tausch der Außenspiegel an, der Tausch der hinteren Antriebswellen und diverse Mängelauffnahmen. Neben einem unsauberen Einkuppeln des Frontmotors, lag der Fokus hier vor allem auf diverse Knarz- und Klappergeräusche im Innenraum - leider ohne erfolgreiche Behebung :( Sowie Abklärungen, ob und wie die Windgeräusche der Dachreling zu eliminieren wären (Kostenschätzung von 1300-1500 CHF ohne Beteiligung von Genesis <X für das Ersetzen durch Blindcover).


    Mit der App konnte man ja nachverfolgen, wann's mit den Arbeiten losging. Die Standardarbeiten wurden bei dem großen Dienstleister in Nebikon erledigt, die "Sonderthemen" beim Technical Center einige Tage später angenommen. Natürlich ist es nicht besonders toll, dass das Auto mit Vorbereitung (u.a. Reservation der Verfügbarkeit der Austauschteile) so lange dort stand. Dafür gab's diesmal immerhin ein Elektrofahrzeug als Werkstattersatzwagen. Auch wenn ich sehr froh war, den mir viel zu großen eGV70 wieder gegen den deutlich kompakteren GV60 tauschen zu dürfen.


    In Summe denke ich, dass die Woche Zeitbedarf auf die hier bereits mehrmals für Deutschland/Schweiz erwähnte Überlastung der Servicepunkte zurückgeht. Da scheint sich jetzt in Form Schnellschüsse? (kommunizierte Partnerschaften mit Autohäusern in D) etwas zu tun - aber laut meinem Kontakt driftet die Wahrnehmung im Management (national und insbesondere in Südkorea) enorm vom kommunizierten Anspruch und Marketing-Blabla ab. Eigentlich ist mir meine Zeit für diesen Bullsh*t zu schade, aber bei Gelegenheit werde ich da mal ein Feedback an die Kundenbetreuung schreiben - wohlbemerkt, dass ich mit meinen direkten Ansprechpartnern absolut mega zufrieden bin!

    Okay - damit hast Du Recht - wenn man ohne tiefer dahinter zu steigen einfach nur fahren will, ist es natürlich besser als nix.

    Ich habe nach der Abholung meines GV60 nur 2x die ca. 725 km Stammstrecke in die Heimat berechnen lassen und auch wenn nur HPC-Lader ausgewählt wurden, war es immer mind. 1 Ladestopp zu viel. Nach Deiner Aussage ergibt es natürlich Sinn, wenn der Genesis dafür sorgt, dass er nie unter die 20% rutscht (zumindest, wenn man sich an die Richtgeschwindigkeit auf der deutschen Autobahn hält).


    Nur nutzt man dann von der ohnehin schon sehr geringen Autobahnreichweite zwischen den Ladestopps noch weniger von der verfügbaren/nutzbaren Batteriekapazität :|

    Wir hatten hier im Forum ja schon mehrfach festgehalten, dass es dann gerade auch die zusätzlichen Abfahrten von der Autobahn (egal ob Raststätte oder Authof) sind, die trotz der Top-Ladegeschwindigkeit den Schnitt im Vergleich zum Verbrenner erheblich verschlechtern (was natürlich nur für regelmäßige Fahrten wichtig ist - bei 1 bis 2 Langstreckenfahrten im Jahr völlig irrelevant...).

    Nach einer Woche und ca. 450 km mit dem eGV70 als Werkstattersatzwagen kann ich das bestätigen.

    Fühlt sich sehr komisch an in einem modernen Fahrzeug. Bin 1x im Sport etwas zügiger über Landstraßen und da vermittelt das Fahrwerk des eGV70 zusammen mit der seltsamen Totlage des Lenkrads (Mittellage nach links/rechts erst nichts, dann auf einmal passiert etwas in Form eines Lenkbefehls) nicht gerade Vertrauen beim Fahren. In beiden Fällen ist der GV60 eindeutig eine "Fahrzeuggeneration" weiter.


    Dafür kann sich jeder eGV70-Fahrer glücklich schätzen, wie viel leiser das Fahrzeug - gerade auch bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn - ist bei pi*Daumen nur 1 kWh mehr auf 100 km :thumbup: gerade im Vergleich zum GV60 (mit Dachreling) war die Feststellung für mich überraschend :(

    Bei mir hatte der GV60 ja Stolz ohne Aufforderung gemeldet, dass das Update erfolgreich abgeschlossen wurde. Nur half kein Neustart/Enteraintment-Reset, um die neu installierte Version auch sehen zu können.


    Nachdem ich den GV60 jetzt seit Dienstag wieder vom Service und den Rückrufaktionen zurück habe, schlägt er mir auch vor, die Ladeplanung durchzuführen, wenn die aktuelle Ladung für eine berechnete Route nicht ausreichend ist. Jedoch ohne Prozentanzeige wie in dem Bild vom neuen Kona und ohne weitere Filter/Einstellmöglichkeiten zu den Ankunfts-SoC ist sowie völlig nutzlos X/

    Wenn's etwas zur Beruhigung beiträgt:

    Ich habe meinen GV60 am Dienstag nach einer Woche und einen Tag wieder abholen können - u.a. nach dem Tausch der hinteren Zwischenwellen des Antriebs.

    Mit knapp 30'000 km in nicht ganz 8 Monaten, regelmäßigem Benutzen des "Boost"-Bottons, um auf der Autobahn nach den zahllosen Baustellen wieder auf die Reisegeschwindigkeit zu kommen und zwei flotten Passfahrten* in der Schweiz ohne, dass etwas versagt hat. Es gibt wohl nur ein/zwei Hand voll Fälle in Europa und daher wird vorsoglich die ganze Charge verbauter (Zwischen-)Wellen zurückgerufen. Einzig die "Launch-Control" aus dem Stand habe ich dem Auto mit den griffigeren Sommerrädern noch nie zugemutet...


    *lustig mit der Beschleunigung aber aufgrund des Gewichts und der Fahrzeugbreite meilenweit von ordentlichem "Fahrspaß" entfernt - auch wenn das e-Differental nett mitlenkt - kann man mal machen, der GV60 (Sport+) fühlt sich da aber irgendwie fehl am Platz an...

    Also ich kann Deinen Ärger auch verstehen - wir haben zwei FIAT 500e bei Instadrive laufen.

    Letztes Jahr gab's für beide im Dezember 370 Euro.


    Ich habe mich jetzt nur etwas gewundert, warum es diesmal so lange gedauert hat, bis eine Rückmeldung kam (direkt zum Jahresanfang wieder über Instadrive beantragt).

    Jetzt kamen in den letzten zwei Wochen zwei E-Mails. In der ersten wurde mitgeteilt, dass es derzeit nicht so gut aussieht mit dem Erlös und man aktuell mit unter 200 Euro rechnen müsste. Da war für mich aber noch nicht herauszulesen, ob es auch die Antragssteller von Beginn des Jahres betrifft. Diese Woche kam dann eine erneute E-Mail, aus der hervorgeht, dass "unsere" Quoten auch davon betroffen sind, jedoch hat man die Wahl, die Versteigerung bis Ende Jahr abzuwarten - das finde ich wiederum sehr fair - was auch immer die Ursache dafür ist/war, dass die Quoten so lange auf Eis lagen...


    so sieht's bei mir jetzt im Portal auf deren Webseite aus:

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    Da der ganze Quotenhandel für mich eh mehr Bullsh*t-Schattenwirtschaft ist, freue ich mich über jeden Erlös - habe daher auch keinen Stress und warte einfach noch etwas ab.

    Damit hast Du natürlich Recht - aber die Anzeige der Verbraucher (Elektronik, Klima, Konditionierung) könnte man unabhängig davon ja trotzdem anzeigen. Sie werden ja über den internen Wandler mit Strom versorgt und nicht direkt von der Säule. Es ist nur dieser "Strom", der zusätzlich zu den Ladeverlusten nicht in die Batterie geht.


    Dann würde man bspw. sehen können, wie die Anzeige der Ladeleistung im Auto um Wert x nach Ausschalten der Klima näher an dem Anzeigewert der Ladesäule ist ^^

    (das geht natürlich indirekt über den OBD-Dongle - wenn man den gerade dabei/eingesteckt hat...)

    Ja genau - unter den EV-Seiten gibt ja den Reiter "aktueller Verbrauch" (oder so ähnlich) und dort ganz rechts "Akkupflege".

    Wenn er bei aktivierter Vorkonditionierung bei kalten Temperaturen "vorheizt", sieht man dort i.d.R. bis zu 4,2 kW an Leistung.


    Unabhängig davon, ob man die "Akkukonditionierung" ein- oder ausgeschaltet hat, erfolgt im Winter wie Sommer nach einer "ordentlichen" HPC-Session dann nach dem Losfahren die Anzeige der benötigten Kühlleistung. Meiner Beobachtung nach immer unterhalb von 2 kW. Während des Ladevorgangs kann man sich das Fenster leider nicht anzeigen lassen :rolleyes:

    Ich teile hier mal meine Ladeerfahrung mit meinem eGV70 Werkstattersatzwagen von gestern Abend:

    22°C Außentemperatur in Lörrach - Ankunft am 300 kW-HPC mit 2% SoC.


    Man erkennt auf der Ladekurve sehr gut, dass er kurz "überhitzt", nach dem Abkühlen mit ca. 36 kW-Ladeleistung jedoch wieder hochgeht, bevor die "Balancing-Siesta" einsetzt.

    Da ich meinen OBD-Dongle im Handschuhfach meines GV60 vergessen hatte, konnte ich keine Temperaturen mitlesen...


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    Absolut top - für die Bedingungen :thumbup:


    Ich habe es jedoch (bei meinem GV60) noch nie erlebt, dass er aktiv vor einem Ladevorgang anfängt zu kühlen. Das kann ich immer nur nach einem Ladevorgang beobachten. Im Fall des eGV70 gestern Abend hat er gute 29 Minuten gekühlt - von anfänglich 1,9 kW bis runter auf 0,4 kW Kühlleistung laut den EV-Pages - das ist natürlich auch nochmals ein ordentlicher Mehrverbrauch...


    von 100% mit vier Tagen Pendeln (täglich ca. 50 km), Fahrt von Genesis nach Hause und Leerfahren von ca. 26% mit Test des eGV70 auf der Autobahn:

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