AC laden ist tatsächlich sehr Akku schonend und bei den eGMP Geschwistern soll der Verlust bei ca. 10% bei 11kW Laden liegen. Da bei diesen niedrigen Strömen der Akku nicht geheizt oder gekühlt wird, kann das effektiver sein, als DC Laden.
Da ist der Ladeverlust zwar geringer, aber im Winter wird der Akku mit bis zu 6kW geheizt, was ja auch ein Verlust ist. Und wenn er im Sommer gekühlt wird, Verbraucht das auch Strom.
Deshalb sagt man eigentlich, wenn man die Zeit hat, AC 11kW laden und wenn es schnell gehen muss, das am HPC.
Frage dazu:
Ich habe aus Experimentierfreude den GV60 mal über 35 Std. mit dem Ladeziegel geladen.
In der Schweiz sind das über die T13-Steckdose maximal 8A, welche "genehmigt" sind (der Schweizer Genesis-Ladeziegel lässt nicht mehr zu) - der GV60 wird also mit 1,6 kW laut Cockpitanzeige geladen.
Was mich überrascht hat (Versuch war bei <10 °C - Auto kalt): ich bin nach dem Laden in das Auto eingestiegen und hatte das Gefühl, dass es innen richtig warm war. Heizung bzw. Klimatisierung war selbstverständlich nicht aktiv - auch kein Lüfter oder ähnliches zu hören. Während alle Kabel absolut kühl blieben - nur der Ladeziegel leicht lauwarm war - hat der Akku via Carscanner 18 °C min bis 21 °C max angezeigt. Weiß jemand, ob das rein über die internen Verluste bzw. die chemischen Prozesse zu dieser Erwärmung kommt?
Das Cockpit zeigt ja die Eingangs-Ladeleistung an - mit den nachgeladenen kWh laut Carscanner wäre ich bei dem Ladevorgang bei Verlusten zwischen 20 % und 25 % ![]()
Beim HPC-Laden komme ich rechnerisch - selbst bei Maximalgeschwindigkeit - auf irgend etwas um die 6,5 bis 8 % Verluste (allerdings mit "eingeschaltetem Fahrzeug" samt Klimatisierung!).