Ich glaube ich habe mich in meiner ursprünglichen Nachricht etwas falsch ausgedrückt. Es ist nicht der Verbrauch oder die Kosten des Ladens was uns stört. Meiner wegen kann das Auto 25 kW/km verbrauchen.
Das für uns störende daran ist die daraus (in Verbindung mit dem Akku) resultierende Reichweite.
Welches Problem hast du denn mit der Reichweite?
Ich sehe da kein Problem.
Als ich noch mit meinem Lexus SC430 V8 an die Nordseeküste gefahren bin musste ich alle 300-350 km eine Autogastankstelle suchen. Ohne eine (nicht immer aktuelle) App hätte ich keine Gastankstelle gefunden. Die Route musste im Voraus immer genauestens geplant werden.
Während des Tankvorgangs muss man einen Totmannschalter drücken, sonst gibt es kein Gas. Da steht man dann minutenlang an der Säule, es regnet/schneit, die Sonne knallt dir aufs Hirn und du kannst nicht weg. Da wird keine Rücksicht genommen ob man Hunger hat, die Blase drückt, oder sich einfach mal hinlegen möchte.
Nach dem Tankvorgang zur Kasse latschen und hoffen nicht in der Schlange zu stehen. 15 Minuten sinnlose Zeitverschwendung. Erst dann kann ich endlich einen Parkplatz suchen, zur Toilette gehen, was essen, ausruhen. Aber was tut man nicht alles um günstig tanken zu können. Gas war damals nur halb so teuer wie Benzin. Da nimmt man so manchen Stress auf sich. Und mit Benzin wäre der Tankvorgang auch nicht anders, stressfreier verlaufen.
Heute geht das ganz anders. Viel entspannter.
Ja, ich muss auch jetzt noch alle 300-350 km an die Ladesäule. Darin unterscheidet sich nicht die Reichweite zu meinem Verbrenner. Aber das Navi zeigt mir wo sich Ladesäulen befinden und navigiert sie an. Keine vorherige detaillierte Routenplanung. Einfach los fahren. Ladesäulen gibt es mittlerweile an fast jeder Ecke, mehr als Benzin-/Diesel-/Gastankstellen.
Ladesäule anfahren (Parkplatz inclusive), Kabel einstecken, pullern gehen, essen und ausruhen. Währenddessen wird der "Tank" gefüllt und dank der hohen Ladekapazität des GV60 (800 V-Technik) ist der Akku schneller wieder voll als ich meine Pause beendet habe. Das Auto wartet auf mich "Bist zu endlich fertig?", und nicht umgekehrt. Keine Kasse, einfach abstecken und weiter fahren.
Selbst wenn ich einmal mehr auf der Strecke an eine Ladesäule ran fahren muss als mit dem Verbrenner, der Zeitverlust ist minimal. In 10-15 Minuten ist der Akku wieder voll.
Reichweitenprobleme? Gibt es nur in den Köpfen oder den Elektroautogegner die mit ihren enormen Reichweiten (bis zu 1.000 km) prahlen (lügen) um eine Ausrede zu haben sich kein E-Auto kaufen zu müssen (wollen).
Tank/Akku leer? Ja und? Dann fährt man eben zum tanken/laden. Wo ist das Problem?
Zuhause muss ich nie an eine Ladesäule, Geladen wird über Nacht (oder übers Wochenende wenn die Sonne scheint).
Nur zur Urlaubszeit werden Ladesäulen benötigt und bei mir beginnt der Urlaub wenn ich ins Auto einsteige und los fahre und nicht erst wenn ich abgehetzt am Ziel ankomme.
Ich genieße es mit dem E-Auto längere Strecken zu fahren. Auch wenn es mit einer Akku-Ladung "nur" 300-350 km weit kommt. Nie wieder Verbrenner!