Beiträge von Bazinga

    Jetzt kann ich auch mal was positives über das Navi sagen.

    Die neue Leverkusener Brücke ist seit einer Woche offen.

    Auf der alten Brücke standen zwei Radaranlagen in jede Richtung.

    Tempo war auf 60 beschränkt.

    Die ersten paar Tage hat das Navi auf der neuen Brücke noch vor den Anlagen gewarnt.

    Heute nicht mehr. Die sind raus.

    Hat nur eine Woche gedauert. Ich hätte mit einem Jahr gerechnet….

    Und noch ganz wichtig die richtigen Reifen, welche effizient sind und speziell für Elektroautos entwickelt wurden. Leider bekommen wir mit dem Neufahrzeug keine effiziente Reifen mitgeliefert.

    Ein sehr effizienter Sommerreifen und dazu noch sehr gut im Abrollkomfort ist der Hankook iON evo SUV (IK01A) (GV60 Sport mit 255/45 ZR20 105Y).

    Da sind durchaus Verbrauchsunterschiede von 5% möglich, wie im nachfolgenden Test zu sehen ist.

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    Der würde auch seine Oma verkaufen wenn ihm jemand was dafür gibt….

    In Köln, wo die vergangenen zwei Wochen Verkehrschaos zum Quadrat war, weil die Autobahnbrücke Leverkusen komplett gesperrt wurde, behauptet das Genesis Navi dass die Mülheimer Brücke ebenfalls gesperrt ist.

    Die Brücke steht zwar kurz vor dem Zusammenbruch (so wie quasi jede Brücke hierzulande), aber sie ist schon seit Jahren einspurig in jede Richtung fahrbar.

    Fahre seit zwei Wochen mit Google Navi, weil das die Brücke richtig erkennt. Apple ebenso.

    Habe für meine 35 Minuten Strecke zwischen 60 und 120 Minuten gebraucht. Mit Genesis Navi wahrscheinlich deutlich mehr, weil das Ding große Umwege plant.

    Bisher dachte ich immer es ist ok, aber das ist es nicht.

    Eine Brücke in einer Großstadt die schon seit Jahren unverändert ist, als gesperrt abzuspeichern ist schwach.

    Wenn ich mit Google auf die Brücke fahre und dann das Bordnavi anmache läuft es Amok:

    Gesperrte Strecke, sofort umdrehen!

    Erstens ist die AMS im Gegensatz zur SportAuto schon lange Pro E-Mobilität, die pflastern ihr ganzes Heft damit zu.

    Und zweitens weiß ich jetzt nicht warum der VDI Studien fälschen sollte?

    Klär mich auf.

    Aus den Daten des Jahresberichts des Mineralölwirtschaftsverbands ergibt sich für 1 Liter Kraftstoff ein Energiebedarf von 1, 6 kWh.

    Ok, selbst wenn das einfach so stimmen würde (was es nicht tut) bedeutet das, dass man mit 48 kWh (30l für 450Km) 450Km fahren könnte. Entspräche einem Verbrauch von ca. 10kWh.

    In der Realität ist es eher das doppelte.

    Zu den 1,6 kWh in der Herstellung gibt es folgende Information:

    Es ist in der Tat so, dass ein relativ hoher Energieeinsatz bei der Herstellung nötig ist. Ob es jetzt 1,2 oder 1,6 kWh pro Liter sind sei mal dahingestellt.

    Aber diese Energie muss nicht von außen zugeführt werden. Sie entsteht zu großen Teilen bei der Herstellung.

    Es gibt auch überschüssige Energie bei der Herstellung, die z.B. für Fernwärme genutzt wird.

    Im großen und ganzen ist die von außen zugeführte Energie eher gering.

    Genaue Zahlen sind leider nicht zu finden.

    Die jeweiligen Lobbyvereine interpretieren die Aussagen natürlich so wie es ihnen passt.

    Siehe deine Beispiele.

    Wie auch immer die Prozentzahlen sind, die CO2 Emission pro erzeugter kWh in Deutschland steigt.

    Das ist wohl eher nicht im Sinne des Erfinders.

    Wir waren vor ein paar Jahren schon mal bei knapp 400Gramm, jetzt sind es 10% mehr.

    Interessant, in der gerade erschienenen AMS wird mit einer Studie des VDI erläutert wie die CO2 Emissionen über ein Autoleben aussehen.

    Dabei wurden zwei Betrachtungsweisen gewählt.

    Der Mittelwertansatz, dessen Grundlage der ökologische Fußabdruck der Energiegewinnung im Jahr ist.

    Oder der Marginalansatz, der davon ausgeht dass jedes zusätzliche E-Fahrzeug teilweise durch zusätzliche konventionelle Energieerzeugung gespeist werden muss. Dieser Ansatz ist momentan der wahrscheinlichste, weil nicht genügend Erneuerbare zur Verfügung stehen.


    Verglichen wurde ein ID3 (77kWh) mit Golf 2,0 TDI und einem Mix aus Benzinern.


    Bei 100.000Km lag der ID3 bei 23t oder 30t CO2, je nach Betrachtungsweise.

    Der Diesel bei 21t und die Benziner bei 23t.


    Bei 150.000Km

    ID3 25t oder 33t

    Diesel 27t

    Benziner 30t


    Bei 200.000Km

    ID3 26t oder 36t

    Diesel 33t

    Benziner 37t


    Wenn man annimmt dass diese Zahlen ungefähr der Wahrheit entsprechen, kann man sagen dass Batteriemobilität ein ziemlich teures nutzloses Hobby ist.