Beiträge von NCC1701DATA

    Mit dem ICCU Garantieversprechen hat zumindest Hyundai viele Ängste und Befürchtungen der Besitzer ausgeräumt und das wird helfen, auch gebrauchte Fahrzeuge preislich fair zu vermarkten.

    Danke Hyundai, hat lange gedauert, viel Druck musste an vielen Stellen aufgebaut werden, aber das Ergebnis spricht für sich.




    Danke für was?

    Dafür, dass das bekannt fehlerhafte Teil in meinem Auto verbleibt und entgegen den Regeln der Produkthaftung eben nicht selbstverständlich gegen eins ohne Fehler ausgetauscht wird? Dass in der Konsequenz also das Damoklesschwert überall und jederzeit - eben auch in gefährlichen Situationen - mit allen unangenehmen Folgen liegen bleiben zu können mir ganz bewußt von Hyundai zugemutet wird??

    Ja, das Ergebnis spricht für sich und bedeutet in der Kosequenz für mich: Nie wieder ein Produkt aus diesem Haus.

    Das steht für mich - zusammen mit allen anderen Unzulänglichkeiten die ich rund um dieses Auto bisher erlebt und auch aktuell immer noch weiter erlebe - fest.

    Er meinte, ich soll das Thema direkt bei Shell melden. Hab ich gestern gemacht, aber bisher noch keine Antwort bekommen.

    Ich hatte am 27.01.2026 bei Shell gemeldet, dass die Übertragung meiner Genesis-Karte in die neue App nicht geklappt hat.

    Habe dann letzte Woche eine absurde Mail-Antwort bekommen, aus der ich zur gefälligen Unterhaltung zitiere. "Adrian" von

    "Shell Polska Sp. z o.o., Sitz: Krakow, Czerwone Maki 85, 30-392 Krakow, Poland, Steuernummer: PL 526-10-09-190, Handelsregister -Nr. 0000005239 - Warschau, Grundkapital: 860.687.000 PLN; Geschäftsführung: Piotr Kuberka handelnd im Namen und auf Rechnung der Shell Deutschland GmbH, Hamburg, Germany"

    schreibt mir nämlich:


    "Sehr geehrte Damen und Herren,

    bitte entschuldigen Sie unsere verspätete Rückmeldung. Aufgrund eines aktuell sehr hohen Anfragevolumens konnten wir Ihre Nachricht leider nicht früher bearbeiten.

    Sollte sich Ihr Anliegen inzwischen erledigt haben, können Sie diese E-Mail ignorieren. Falls weiterhin Unterstützungsbedarf besteht, antworten Sie uns bitte kurz auf diese Nachricht – wir kümmern uns dann umgehend darum.

    Wir markieren den Vorgang vorerst als abgeschlossen, stehen Ihnen jedoch jederzeit gerne zur Verfügung."


    Eine einzige unverschämte Frechheit, diese Antwort!

    Sollen sich - gerne zusammen mit Genesis - ihre Karte irgendwo hinschieben (OK, habe leicht reden - lade eh praktisch ausschließlich zu Hause). Werde bei Shell aber nie wieder auch nur einen Cent an irgendwelchen Zapfsäulen - egal ob Benzin oder Strom - lassen.

    Und weitere viele absolut nervige akustische Fehlermeldungen, die sich nicht weg konfigurieren lassen. Die akustische Meldung, wenn man das gelesene Tempo überschritten hat, lässt sich nicht ausschalten.

    Gerade bei den Tempowarnungen hat der Hyundai-Konzern ein riesengroßes Problem!

    Meine Frau fährt einen Kona (SX2 - also der "neue"): Hier konnten die äußerst nervigen akustischen Warnungen anfänglich zwar in einem verschachtelten Untermemü abgestellt werden, musste aber bei jedem Start immer wieder neu gemacht werden. Etwas später gab es dann bei neueren Modellen einen "Shortcut" - man musste nur noch am Lenkrad die Radio-"Mute"-Taste länger gedrückt halten und die akustischen Warnungen wurden ausgeschaltet, allerdings auch wieder nach jedem Neustart erforderlich. Bei unserem "First Adopter"-Modell wurde das viel später als Update nachgereicht, allerdings nicht OTA. Dazu musste das Auto dann in der Werkstatt noch mit weiteren Updates anderer Systeme aufgerüstet werden - also schon ein großer Aufwand.

    Und obwohl dieses "Drama" beim Volumenmodell Kona im Hyundai-Konzern ja hinlänglich bekannt sein müsste, wiederholt sich das - sogar in offensichtlich noch ärgerlicher Ausprägung - beim Facelift des GV60?

    Vielleicht probierst Du einfach mal das "Kona-Workaround" mit der "Mute-Taste" aus - auch, wenn das nirgendwo beschrieben sein sollte. Ich kann gar nicht glauben, dass Hyundai auf der einen Seite eine hochaufwändige Softwarelösung erarbeitet, die aber dann bei neueren Modellen nicht berücksichtigt...

    =O

    Da bin ich froh, dass mein "First Adopter"-GV60 mich mit diesen Warnungen hinsichtlich "Tempo", aber auch bezüglich "Fahrerüberwachung" (= "Kaffee trinken") in Ruhe lässt.

    Wer erfahren möchte, wie man den Konflikt zwischen EU-Vorschrift und Nervfaktor im Auto gut auflöst, der sollte mal den neuen BMW iX3 50 ("Neue Klasse") probefahren: SO geht das nämlich!!!!


    BMW iX3 ... das Lenkrad ist ein absolutes NoGo. Das Ding hat man ständig vor Augen.


    Das M-Lenkrad ist doch eigentlich ganz hübsch, weil in Autofahrers langjährig genormten Auge "normal". In meiner Konfiguration ist es jedenfalls drin und am kommenden Montag habe ich mal einen Termin bei BMW gemacht. Wobei: Will ich nach dem GV60 wieder "First-Adopter" sein? Nein, eingentlich ja lieber nicht...


    - Da ich keine Boosttaste habe, kann ich dazu nichts sagen


    Dann hast Du auch keinen Sport+ - deswegen ist Deine Erfahrung auch nicht vergleichbar mit der von "Bazinga"!


    Ich habe wie er einen Sport+ und folgende Erfahrung:

    Kurz vor Ende meiner Fahrt war zuletzt (und natürlich vom Navi NICHT angzeigt - aber das ist wieder eine andere Geschichte...) aufgrund einer Baustelle "meine" AB-Ausfahrt gesperrt, so dass ich noch eine Ausfahrt weiterfahren und dann durch die Stadt zurück fahren musste. Ich kam dann mit 2% Restreichweite zu Hause an. Ich hatte dabei irgendwann - wann genau habe ich mir nicht gemerkt - eine unmißverständliche Anzeige im Cockpit, dass die Leistung nun reduziert würde.

    Mit sehr leichtem Gasfuß bin ich den zusätzlichen Umweg von der gesperrten Ausfahrt bis nach Hause gefahren und habe DABEI dann subjektiv praktisch keinen Unterschied beim Fahren gemerkt, habe aber eben sicherheitshalber keine "Experimente" mit Boost-Tastern oder Beschleunigungsorgien gemacht.