Beiträge von NCC1701DATA


    • Der erste "Schreck" nach dem Einsteigen: 93% Akku und nur 257 Km Reichweite (21,9 KW/Km im Display).
      Gefahren sind wir ca. 50 Km und haben dabei ca. 13 % Akku verbraucht. Am Ende der Fahrt hatte das Auto einen Schnitt von 19,9 KW/Km. Das war uns dann doch etwas zu viel Verbrauch.
    • Android Auto habe ich auf die Schnelle nicht zum laufen bekommen und funktioniert bei dem Modell nur per Kabel. (aber das wusste ich vorher)

    1. Verbrauch:

    Am Anfang hatte ich mich auch erschreckt. Aber der von Dir genannte Verbrauch ist bei einem Auto mit dieser Leistung ("Sport Plus") und vor allem mit den auf diesem Modell verbundenen breiten Reifen ganz normal. Da hast die richtige Konsequenz gezogen: Deutlich (!!!) leistungsschwächeres Auto mit deutlich (!!!) schmaleren Reifen kaufen.


    2. Android-Auto:

    Stimmt schlicht nicht. Es gab mal ein Software-Update und seitdem funktioniert Android-Auto tadellos auch ohne Kabel!

    Wie ist das bei der Navigation, werden dort die Ladestops mit eingeplant und benötigt man dazu ein Cloud-Abo in der App?


    Der Akku dürfte so bei 90% SoC sein, ggf. auch besser. Wir fuhren mit unserem 23er Sport Plus gerade am Wochenende 1200km und sowohl Laderate als auch Reichweite kommen uns nicht viel verändert gegenüber vor 3 Jahren vor. Beim Laden scheint sich die Durchschnittsleistung sogar gebessert zu haben, möglicherweise auch durch Softwareupdates. Heute haben wir 7-80% in 17 Minuten geschafft, das gab‘s bisher glaube ich noch gar nicht. NCC1701DATA hat‘s schon gut beschrieben, über 120-125 km/h geht der Verbrauch rauf. Bei 130 km/h sind’s etwa 22 kWh/100km. Bei 80 km/h etwa 17.5 und bei 100 km/h ca. 19.

    Tatsächlich kann ich hier auch nicht wirklich beisteuern: Ich habe in den knapp 4 Jahren bisher insgesamt genau zwei mal "außerhalb" an Schnellladesäulen geladen - und auch das ist schon drei Jahre her. Ansonsten lade ich entweder zu Hause oder an meinem Zweitwohnsitz jeweils an der Wallbox.

    Längere (Urlaubs-)Strecken fahre ich mit Sack und Pack immer noch mit meinem VW Bus...

    Wir haben ein Exemplar in der Nähe:
    Ein GV60 Sport Plus; bj22; Technikpaket; Sitzkompfortpaket; unter 40.000 km

    Klingt soweit alles ganz gut mit der Ausstattung aber leider hat der Verkäufer nur bedingt Ahnung von dem Fahrzeug und somit hoffe ich, dass mit hier einige Fragen beantwortet werden können, von denjenigen die das Auto Fahren 8)


    1. Die erste Frage, na klar wie sieht es bei den Sport Plus Fahrern mit der Reichweite aus? Sommer / Winter, Stadt / Autobahn. (Habe schon angefangen den dazugehörigen Thread hier im Forum zu lesen aber mich interessiert explizit der Sport Plus)
    2. Für uns sehr wichtig ist das blendfreie Fernlicht. In dem GV60 ist das Voll-LED System verbaut. Wie zufrieden seid ihr damit? Habt ihr einen Vergleich zu einem anderen Auto? Wir haben noch einen BMW mit Laser-Licht aber können bei der Probefahrt keine Nachtfahrt machen.
    3. Wie zufrieden seid ihr mit den Assistenzsystemen? Dem Spurhalten auf der Autobahn, dem selbstständigem einparken (Geht das einfach und schnell von der Hand), Abstandtempomat usw.?
    4. Wie empfinden die GV60 Fahrer (Bj. 22) ihr Auto heute? Ist mit der Technik noch alles in Ordnung, was macht der Akku?
      Ein bisschen Bauchschmerzen macht uns dass die Technik in dem Auto schon von 2022. Also der Akku ist schon 4 Jahre alt. Der Zustand des Akkus ist noch unbekannt kann aber laut Verkäufer vor dem Kauf geprüft werden.
    5. Gibt es allgemein Sachen die Ihr empfehlen würdet zu prüfen oder auszuprobieren bei der Probefahrt (also GV60 spezifisch)?


    Ich selber habe tatsächlich genau dieses Auto - Sport Plus Bj. 2022, mit allem ausser den Kamera-Aussenspiegeln.


    zu 1:

    Hängt stark vom Fahrprofil ab. Ich fahre meistens Langstrecken bis max. 300 km, allerdings zum großen Teil auf Tempolimitierten niederländischen Autobahnen. Hier komme ich mit vollem Akku im Sommer bei trockener Fahrbahn regelmäßig echte 380 km weit, im Winter mit Heizung manchmal aber auch nur knapp über 300 km. Meine "Rennstrecke" Ruhrgebiet <--> Texel ist Haustür zu Haustür exakt 298 km lang - die habe ich bisher immer noch geschafft. Alles über 120 km/h erhöht den Verbrauch aber enorm, ist aber bei allen E-Autos so - die Widerstände aus Rollen und Wind spielen dann ja eine immer größere Rolle.


    zu 2:

    Ich habe keinen Vergleich zum "BMW Laser-Licht" - aber mit dem Licht beim GV60 war ich jedenfalls immer zufrieden.


    zu 3:

    Funktioniert alles ganz gut. Da ich aber im Grunde kein Freund dieser Systeme bin und das eigene antizipierende Fahren bevorzuge bin ich da vielleicht ein schlechter Ratgeber. Jedenfalls komme ich in kleinere Parklücken als der GV60 mit seinem Automaten. Aber da wo es (ihm) passt, da macht er es dann gut.


    zu 4:

    Akku an sich immer noch tip top. Ich selber habe auch was die Batterietechnik grundsätzlich auch überhaupt keine Bauchschmerzen: Fahre einen 8 Jahre alten Citroen C-Zero - und auch bei dieser "Uralt-Technik" gibt es überhaupt keine Probleme und nur sehr geringen Verschleiß.


    zu 5:

    Hmmmm - eigentlich gibt es da nichts so richtig. Das Auto selber funktioniert echt gut. Ich persönlich habe nur nicht die allerbesten Erfahrungen mit dem Serviceversprechen (alles läuft zentral über Genesis, Auto wird für Service/Reparaturen abgeholt/angeliefert etc.) von Genesis gemacht. Das läuft aber eh nur noch 1 Jahr und man ist gerade dabei, die gesamte Servicestruktur zu ändern in einen "normalen" Modus in erster Linie wohl bei Hyundai-Händlern (ist ja auch Hyundai-Großserientechnik...) zu überführen.


    Fazit:

    Tatsächlich interessiere ich mich für den kommenen BMW iX4 - deswegen werde ich meinen GV60 vielleicht demnächst auch abgeben. Von wo kommt ihr? Könnte ihr bei mir auch eine Probefahrt machen...

    ;)

    Wenn man sich heute einen Genesis konfiguriert, dann kann man im Verlauf als "Extra" den "Genesis Care-Plan Lite" (gibt auber auch keinen anderen...) für 2060 € mitbestellen:

    "Der Genesis Care Plan LITE beinhaltet alle planmäßigen Service- und Wartungsarbeiten nach Herstellervorgabe für 5 Jahre*..." - schön. Überliest man das folgende Marketing-Blabla und scrollt zum "*" nach unten erfährt man dann allerdings, dass der "Plan" nichts anderes als 2 Services nach Herstellervorgabe beinhaltet - also am Ende pro Service 1030 € kostet, dafür aber ein "Ersatzwagen" (also auch nicht zwangsläufig einen Genesis...) inkludiert ist.

    So viel Geld für einen "Service" habe bisher ich nicht mal bei deutschen Autos MIT überteuertem Motoröl bezahlt.

    Ich halte das schlicht für Abzocke!

    Ich verstehe allerdings nicht, warum GENESIS nicht alle in Frage kommenden Besitzer informiert, das wäre mal eine gute Info die vertrauensbildend wirken würde.

    Das hatte ich seinerzeit gelesen und mich jetzt nach einiger Zeit gefragt, ob nur ich solch ein Schreiben nicht bekommen habe oder ob es sich immer noch "nur" um eine Information im Einzelfall handelt - die sich auch auf mich beziehen kann. Oder eben auch nicht.

    Also gibt es scheinbar immer noch keine "allgemeine" Garantieerweiterung.


    Was mich weiterhin massiv stört ist das hier:

    Um das Vertrauen unserer Kunden langfristig zu sichern, wurde die Garantie für die ICCU in Europa offiziell auf 15 Jahre oder 300.000 Kilometer (je nachdem, was zuerst eintritt) verlängert.

    ...

    Voraussetzung: Einzig die Einhaltung der regulären Service-Intervalle gemäß Herstellervorgaben ist erforderlich, um den Garantieanspruch aufrechtzuerhalten.


    Hiermit ist im Grunde Zank vorprogrammiert - wenn ich das Fahrzeug im Anschluß an die ursprüngliche Garantiezeit von 5 Jahren nicht noch weitere 10 Jahre dann kostenpflichtig zum "Service" zu Genesis verbringe. Und selbst dann: Nachdem ich auch bei anderen Fahrzeugen des Hyundai-Konzerns erlebe, dass - auch bei vollständiger Service-Historie - Kostenübernahmen auch innerhalb der Garantiezeit unter fadenscheinigsten Ausreden versucht werden abzuschmettern, ist das Vertrauen bei mir am Tiefpunkt.

    Auch bei meinem Genesis musste ich mich jetzt schon mehrfach - selbst bei Rückrufen vom KBA - schriftlicher Fristsetzungen per Einschreiben bedienen, damit Arbeiten am Fahrzeug überhaupt durchgeführt wurden/werden.


    Echt schade um das im Grunde schöne Auto...

    Danke euch für die hilfreichen Antworten. In meinem Fall war es so, dass nach dem Liegenbleiben am Rand einer viel befahrenen Schnellstraße der Warnblinker noch ca. 15 Minuten funktioniert hat und das Fahrzeug dann tot war. Der freundliche Mann vom Abschleppdienst hat später ein Powerpack an die 12V-Batterie angeschlossen und konnte damit mit dem GV60 auf den Abschlepper fahren. Daraus schließe ich, dass die 12V-Batterie mausetot war, eben weil sie von der ICCU nicht mehr geladen wurde.

    Ich habe den Fall jetzt mal an meinen GPA weiter geleitet, er will sich kümmern. Mal abwarten, was passiert…


    Hier ist es doch offensichtlich, dass die 12V-Batterie ein Kollateralschaden der ICCU ist, der im Zusammenhang mit dem Hauptschaden betrachtet werden muss.

    Würde ich "ausdiskutieren".

    X(


    btw: Gibt es eigentlich in Deutschland schon etwas "offizielles" bzgl. einer erweiterten Garantie der ICCU? Hier würde mich natürlich besonders interessieren, ob Genesis eine solche Garantie auch noch an kostenpflichtige Serviceereignisse knüpft. Wobei: Eigentlich gehört das Ding schlicht und einfach getauscht, weil bekanntermassen mangelbehaftet.

    :/

    Wenn man es selbst reparieren kann oder jemand hat, dann ist das kleine Sportwägelchen schon sehr nett :) . Aber wenn man in ein Porsche-Zentrum muß, dann muß man genug Geld und genug dicke Haut mitbringen ob der gefühlten Pseudo-Arroganz (und ich weiß wovon ich rede). Dann lieber den Genesis :D .

    Mit einem alten Auto geht man nicht in einen modernen Glaspalast wie "Porsche-Zentrum" o.ä. um sich - genau wie Du sagst - der "gefühlten Pseudo-Arroganz" auszusetzen und trotzdem niemanden anzutreffen, der sich noch mit der alten Technik auskennt. Da geht man zum Spezialisten der noch alle Tricks und Kniffe rund um das alte Schätzchen auskennt. Das kann tatsächlich manchmal sogar noch ein familiengeführter Betrieb einer großen Marke sein (ich habe selbst einen speziellen Mercedes-Betrieb, der meinen "Stern"-Oldie mit hoher Sachkenntnis betreut), ist aber meistens ein kleiner aber feiner Betrieb voller Enthusiasten.

    In den Großserien-Glaspalästen dieser Welt muss man schon sehr viel Glück haben noch auf einen Mechaniker zu treffen, der nicht nur über OBD ausliest und dann nach Vorgabe abarbeitet, sondern den speziellen Bedürfnissen alter Autos (natürlich noch ohne OBD!) auch mit Schraubenschlüssel und eigener Sachkenntnis auf den Grund geht.

    Ein modernes Auto zu fahren hat tatsächlich nichts zu tun mit dem emotionalen Chauffieren eines Fahzeugs vergangener Zeiten.