[KFKA Thread] Genesis GV60 Forum - Kurze Frage, kurze Antwort - bitte Regeln in Post 1 beachten.

  • Warum fahren wir nicht einfach den Wagen und freuen uns solange, .......

    Die Frage hab ich mir auch schon gestellt.


    Klar, ein kalter Akku sollte schonend behandelt werden, aber war/ist es bei kalten Verbrennermotoren nicht auch so gewesen?

    Wir haben uns danach gerichtet und entsprechend, ohne Murren und Klagen, entsprechend gehandelt, ohne laufend Temperaturen von Öl und Kühlwasser zu messen.

    Beim E-Auto regelt das Akkumanagement die richtige Stromzu-/abfuhr zu den jeweiligen Temperaturen.

    GV60 Sport MY22, Dark Grey/Glacier White, Atacama Copper Gloss, Technikpaket, Sitzpaket Komfort, ECM, AHK

  • Klar, ein kalter Akku sollte schonend behandelt werden, aber war/ist es bei kalten Verbrennermotoren nicht auch so gewesen?

    Wir haben uns danach gerichtet und entsprechend, ohne Murren und Klagen, entsprechend gehandelt, ohne laufend Temperaturen von Öl und Kühlwasser zu messen.

    Ich bin ne Zeit lang nen Audi R8 gefahren. Da hätte ich die Bremsen und auch den Motor nach dem Losfahren erst warm fahren und am Ende auch kalt fahren müssen. Hab ich nie gemacht.

    Ich denke mal, das macht vermutlich niemand. Man macht an, tritt drauf und fertig. Es ist ein Gebrauchsgegenstand und kaputt gehen kann immer was, auch wenn man alles richtig macht und schonend fährt.

  • Ich denke mal, das macht vermutlich niemand. Man macht an, tritt drauf und fertig. Es ist ein Gebrauchsgegenstand und kaputt gehen kann immer was, auch wenn man alles richtig macht und schonend fährt.

    Gehe nicht davon aus nur weil DU brutal und materialvernichtend mit deinen Fahrzeugen umgehst, das es andere auch so machen. Weit gefehlt.

    Wie lange hattest du denn den R8?


    Meine Verbrenner habe ich fast immer nach 12-14 Jahren mit Laufleistungen jenseits der 250.000 km auf dem Tacho verkauft. Motor- und Getriebeprobleme gab es nie.

    Meinen Subaru Forster (MY 2007), ein Autogasfahrzeug, läuft heute noch als Werkstattersatzwagen beim Händler mit fast 500.000 km auf dem Tacho.

    Den letzten Verbrenner, ein Lexus SC430 (MY2005) ebenfalls auf Autogas umgerüstet, hab ich nach München verkauft. Mit 254.000 km auf dem Tacho.


    Wie gesagt, Motor- und Getriebeprobleme hab ich nie gehabt. Und von wegen kaputt geht immer was: an meinen Fahrzeugen mussten immer nur Verschleißteile (Bremsen, Räder, Auspuff) erneuert werden.


    Der einzige, der richtig Kummer machte war ein alter Golf Diesel. Das war mein erster und auch gleichzeitig mein letzter Diesel. Bei dem Fahrzeug hast du Recht: egal wie schonend man fährt, an der Karre war immer was kaputt. Seitdem: nie wieder VW. Danach Japanern und dann war/ist 'kaputt' ein Fremdwort.


    Auch E-Autos sollte man erst mal auf Temperatur bringen bevor man drauf tritt. Ein E-Motor/Getriebe hat auch Lager in Öl und Akkus bringen auch erst die volle Leistung wenn sie auf Betriebstemperatur sind.

    Wer sich an die Pflegeregeln hält, dem wird es durch eine Langlebigkeit gedankt.

    Mein GV60 hat nach 3 Jahren/40.000 km, immer noch einen SOH von 100 %.

    GV60 Sport MY22, Dark Grey/Glacier White, Atacama Copper Gloss, Technikpaket, Sitzpaket Komfort, ECM, AHK

  • Den R8 bin ich ca. 1,5 Jahre gefahren. Ich hatte viele Autos von vielen Marken in meinem Leben. Neuwagen, junge Gebrauchtwagen, ältere Gebrauchtwagen, Autos mit viel PS, Autos mit wenig PS, Diesel, Benziner, ...

    Ich bin früher nie materialschonend gefahren, war früher mit jedem Auto auf der Rennstrecke und hatte nie einen Defekt. Verschleißteile natürlich (und das auch eher als bei anderen), aber nie ein defektes Getriebe, defekte Motoren oder ähnliches.

    Ich hatte vor über 20 Jahren nen Job, wo ich durch ganz Europa mit dem Auto unterwegs war. Ich hatte eine Jahresfahrleistung von mehr als 150.000 km. Ich habe quasi nur im Auto gesessen, war so gut wie nie zu Hause und bin fast jeden Tag 500-1000 km gefahren, immer auf der linken Spur. Und das alles ohne Nennenswerten Defekt.

    Ich hab meist Autos mit weniger als 50.000 km gekauft und bei über 200.000 km verkauft. Also nach ca. 1 Jahr.


    Was bin ich froh, dass ich das heute nicht mehr machen muss. ACC anstellen, im Verkehr mitschwimmen und fertig. Und ich fahre auch viel weniger km im Jahr.


    Und ich kenne bisher wirklich niemanden, der sein Auto zum Beispiel ummer richtig warm fährt. Denn dann darf man zum Beispiel im Winter beim frei kratzen das Auto nicht im Stand laufen lassen, man muss die Öl Temperaturen im Blick behalten und immer im richtigen Drehzahlbereich fahren, ...

  • Auch E-Autos sollte man erst mal auf Temperatur bringen bevor man drauf tritt. Ein E-Motor/Getriebe hat auch Lager in Öl und Akkus bringen auch erst die volle Leistung wenn sie auf Betriebstemperatur sind.

    Wer sich an die Pflegeregeln hält, dem wird es durch eine Langlebigkeit gedankt.

    :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: ;)

    Bis August 2023 einen BMW 440i GC xDrive ;) Ab August 2023 Genesis GV 60 :*

  • Ich wollte keine Diskussion auslösen, da vollkommen OT. Ich kann das natürlich, wenn ich will. Und auf meine Elektroautos bezogen: Meine Akku Werte waren bisher immer besser als bei vielen anderen, mein GV60 hatte nach 3 Jahren 100%, mein Model S hatte nach 6 Jahren 150.000 km 90%, da waren die meisten anderen schon bei weniger 80%. Die "normalen" Defekte beim Model S kamen beineit über 100.000km, wo die meisten anderen bei 80.000 da waren.


    Aber glaube mir, die meisten Leute könne das nicht und machen es auch nicht. Ich bin ein paar Jahre aus der Branche raus, weiß nicht, ob es immernoch so ist.

    Aber früher mussten zum Beispiel BMW M Modelle 2000 km korrekt eingefahren werden, damit man die Garantie nicht verliert (Gewährleistung blieb natürlich auf jeden Fall erhalten). Viele schlechte Händler haben einem das gar nicht erzählt und gute Händler haben das Einfahren als Service angeboten.

    Die Fahrwerte wurden aufgezeichnet und beim ersten Termin ausgelesen.

    Obwohl viele wussten, dass sie zum Beispiel nicht über 2500 Umdrehungen fahren durften und immer schon gleichmäßig fahren mussten. Die meinten, dass sie das geschafft haben, waren aber zu oft drüber und Garantie war weg. Und 2500 Umdrehungen ist quasi nichts, gerade auf der Autobahn.

    Und das hat nicht nur BMW so gemacht und nicht nur bei hochmotorisierten Modellen. Eine Bekannte hatte nen Daihatsu Cuore, da wurde es genau so gemacht. Und 2500 Umdrehungen hieß dort ca. 70 km/h Höchstgeschwindigkeit, also Autobahn war so gesehen gar nicht möglich auf den ersten 2000km.


    Aber wenn ihr das macht und könnte, dann ist es gut. Ich will das nicht in Abrede stellen, dass ihr das so macht.

  • Beim einfahren soll man eben nicht gleichmäßig fahren.

    Immer wechselnde Drehzahlen (natürlich im Rahmen der Einfahrvorschriften) und viel schalten.

    Bei den alten Verbrennern halt.

    Ich hatte mir 2003 einen neuen E46 M3 gegönnt. Da war es tatsächlich so, dass es eine genaue Einfahrregelung gab.

    Wenn ich mich recht erinnere, bis 2000Km max. 4000U/min und bis 5000Km max. 6000U/min.

    Hat alles nichts genutzt, viele Motoren sind trotzdem hoch gegangen. Weil die Konstruktion einfach shice war.

    Meiner wurde bei Km Stand 20.000 zurück gerufen um die Pleuellagerschalen zu tauschen.

    Ich hatte zwar keinen Schaden, die Lager sahen aber schon ziemlich mitgenommen aus.

    Die Leute die sich nicht um sorgsamen Umgang gekümmert haben, haben alle einen neuen Motor bekommen weil der alte verreckt ist.

    Ist natürlich auch nicht schlecht….