Beiträge von Karli

    Solange Genesis bzw. der Hyundai-Konzern, keine vernünftige Verbrauchsberechnung auf der Autobahn hat, nützt auch keine SoCmin-Angabe zum nächsten HPC etwas bzw. die Genesis-Ladeplanung im Allgemeinen.

    Ich muss immer wieder feststellen, dass bei v max 130-140km/h die berechneten Ladestopps völlig daneben liegen, da Genesis mit BAB-Durchschnittverbräuchen von über 30kWh/100km rechnet, was dann das SoCmin beim nächsten HPC-Lader um über 10%-Punkte falsch berechnet.
    Das führt zu einem zu frühem Akkuheizen und somit unnötigen Energie- und Verbrauchverlusten.

    Daher nutze ich grundsätzlich den ABRP auf der Langstrecke für die Ladeplanung. Für die Akkuheizung, wähle ich den vom ABRP vorgeschlagenen HPC im Genesis Online-Menü in der Nähe aus, was i.d.R. ca. 30min vor dem Lader entspricht.

    Ich hatte auch schon BAB-Strecken, da bin ich v max 150-160km/h gefahren und da hat die Ladeplanung beim GV60 gepasst. Soll heißen unsere Ladeplanung ist für hohes Autobahnspeed ausgelegt, was bei normalem Betrieb überhaupt nicht möglich ist bzw. ob man das möchte!

    Stefek Ohne OBD hättest Du es nicht gewusst und Du hättest keine Sorgen. Warum fahren wir nicht einfach den Wagen und freuen uns solange, bis wirklich etwas kaputt ist und rufen erst dann den Servive an?

    Als Techniker (Ingenieur), bin ich immer an Informationen über das technisch-/funktionelle zu bekommen. Die Daten, sind aber richtig einzuordnen.

    Natürlich muss ein Fahrzeug auch ohne die OBD-Informationen funktionieren. Für mich sind die OBD-Daten ein Mehrgewinn.

    Außerdem können die OBD-Daten für den ABRP-Routenplaner sehr wichtig, gerade für Verbrauchsprognosen.

    Stefek Bei mir gingen die max. Zelltempertur nie über 50°C hinaus und blieben immer unter 50°C. Wenn die Temperatur bei 48°C liegen, wurde auch die Ladeleistung schon runtergeregelt.

    Ich habe auch seit längerem keinen "Ladedrop" bei SoC 81% gesehen, wie mal am Anfang beim Neufahrzeug.

    Was für die max. Akku-Kühlung sehr wichtig ist, dass das Fahrzeug ausgeschaltet ist bzw. die Innenraum Heizung-/Klimatisierung ausgeschaltet ist.

    @Teric. Ich habe den Vorderwagen (Haube, Kotflügel, Spiegelkappen und lackierte Front) mit einer Steinschlagfolie in 12/24 folieren lassen. Die Folienteile, waren gut vorzuschneiden und anzubringen, so mir der Folierer berichtet hat.

    Hat mich 3000€ gekostet. Da ich häufig auf der Langstrecke unterwegs bin, war es mir den Aufwand wert. Das hat soweit gut geklappt, die Haubenfolierung hatte anschließend noch kleinere Luftblasen. Die Folienumfänge passen aber sehr gut.

    Aber, wie bei Dir, 12V Batterie leer nach Folierung, da Zündung immer an, Fremdstart und Basisaufladung der 12V Batterie war notwendig.

    ...noch einfacher ist es einen USB-Lader mit Spannungsanzeige in die 12V Steckdose in der Mittelkonsole zu stecken.

    ...hilft aber nix, wenn die Spannung im 12V System betriebstechnisch zu niedrig ist, kommen eh die Fehlermeldungen :(. Weist Du dann aber Bescheid.

    Der Spannungzustand der 12V-Batterie alleine, sagt sehr wenig über den Ladezustand der Batterie aus, geschweige denn, wie sich das Ladeverhalten der 12V-Batterie darstellt.

    Folgende OBD-Sensoren geben hier einen guten Überblick, wie: Spannung, Ladestrom und der SoC von der 12V-Batterie. Wenn z.B. der Ladezustand der 12V-Batterie unter 80% sehr stark auf bis zu 60% abfällt, und die Ladespannung deutlich unter 14,3V mit z.B. 12V abfällt, deutet das auf ein Ladeproblem der ICCU hin.

    Meiner Info nach, ist das wie der Ausfall des Alternators im Verbrenner. Die 12V wird nicht mehr geladen..... Thats it

    Daher kann ich nur jedem empfehlen, den OBD-Dongle mit z.B. der CarScanner App einzurichten und u.a. den Ladezustand der 12V-Batterie zu monitoren. Der OBD-Dongle kann natürlich auch für den ABRP genutzt werden.

    Zusätzlich habe ich immer ein Powerpack im Auto, mit dem ich die 12V-Batterie laden kann, sollte diese mal einen schlechten Ladezustand haben.

    Bisher, habe ich in meinem GV60 keine signifikanten Auffälligkeiten im Ladezustand der 12V-Batterie beobachtet. Bei meinem ID.3 First musste ich schon mal die 12V-Batterie überbrücken, damit das Fahrzeug gestartet werden konnte und dann wieder die 12V-Batterie über die Traktionsbatterie geladen wurde.

    Jetzt ca 57500 mit 3. ICCU. Mein Kollege hat denselben GV60 mit jetzt über 90000 km mit erster ICCU, allerdings fast ausschließlich AC geladen.

    Die Thematik scheint so 2-5% der Fahrzeuge zu betreffen...

    Habe nun auch schon 63Tkm mit meinem GV60 Sport runter. Im Hinterkopf, habe ich auch schon einen ICCU-Defekt. Bei meinem 60Tkm-Service, wurde diese auch überprüft und für i.O. befundet.
    Zu ca. 90% lade ich AC an meiner Wallbox, sonst am HPC auf der Langstrecke.

    Woher hast Du die Ausfallrate mit 2-5% der Fahrzeuge und bei welcher Laufleistung bzw. Verteilung?

    Der Youtuber "ELEKTROBAYS", hatte bei einem EV6-Taxifahrer einen Aviloo-Batterietest durchgeführt, wo der Taxifahrer berichtet hat, dass er erst nach 300Tkm einen ICCU-Aufall hatte.

    Ich hatte mich im letzten Teil meines Berufslebens mit "Technischen Aktion" bei BMW beschäftigt und unzählige Ausfallanalysen via Weibull durchgeführt bzw. technische Aktionen zur Entscheidung vorgelegt.
    Der Hyundai-Konzern kann froh sein, dass nur wenige 800V-Fahrzeuge in den USA unterwegs sind, denn die NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration), würde schon einen Rückruf für alle Fahrzeuge anordnen, denn Ausfallraten von bis 5% sind für kritische Verkehrssituationen nicht tragbar und die Wirksamkeit der Abstellmaßnahme müsste nach gegebener Zeit der Behörde berichtet werden.
    Wenn Genesis-Fahrer von mehreren ICCU-Tauschen berichten, würde ich annehmen, das "Schlecht gegen Schlecht" getauscht wird, da nicht ausreichende i.O.-ICCU vom Lieferanten
    bereitgestellt werden können. Oder anders ausgedrückt: Sehr schlechtes Problemmanagement vom Hyundai-Konzern.

    Karli : Funktioniert das auch mit der Standardvariante oder nur mit der kostenpflichtigen Premiumvariante?


    Ich navigiere gerne mit Bitzer.de und da ich dort die Premiumvariante habe, werden mir die Infos auch im Display und im HUD angezeigt. Ebenfalls kann ich über das Display selbst Meldungen und Bestätigungen zu hinterlegten POI senden.


    Dazu eine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, die Navigation über eine selbstgewählte App durchzuführen und trotzdem Radio oder eigene Musik vom USB-Stick zu hören? Die mir bisher einzige Möglichkeit ist, die App zu starten, bevor ich das Auto öffne, so dass sich die App per Android Auto verbindet und trotzdem das Radio weiter läuft. Aber spätestens, wenn ich den Sender wechseln möchte, wird die App-Navigation beendet.

    Ob die Standard-Variante des ABRP auch die Blitzer anzeigt, kann ich nicht sagen. Ich kann aber sagen, dass die Premiumvariante gerade im DACH-Raum auch die Blitzerbereiche anzeigt, die im Genesis-Navi nicht oder unzureichend angezeigt werden. Das habe gerade auf der Tauern-AB nach Italien festgestellt und fand ich sehr wichtig, denn die Ösis sind das sehr einnahmefreudig.

    Mit dem aktuellen Navi-/CarPlay-Update, müssten auch die Blitzer im HUD des Genesis angezeigt werden.

    Oft, habe ich die Premiumvarante nur für einen Urlaubsmonat oder für spezielle Langstrecken gebucht und die ca. 5€ waren mir das Gesamtpaket wert. Es ist kein Automatismus der automatischen ABRP-Bezahlung über einen Monat hinaus gegeben also fair finde ich. Einfach mal ausprobieren.

    Und Steck den dongle wirklich aus, wenn du den Wagen verlässt. Bei unserem id.buzz geht der Alarm los, wenn da bei aktivierter Alarmanlage Zugriffe auf den ODB gemacht werden. Wie der Genesis reagiert weiss ich aber nicht.

    Den OBD-Dongle beim GV60 auszustecken, wenn ich den Wagen verlasse, damit keine Alarmanlage ausgelöst wird, kann ich überhaupt nicht bestätigen.

    VW, verfolgt mit der aktuellen ID-Reihe andere funktionelle Zusammenhänge. Selbst bei meinem ID.3 First, hatte ich immer den OBD-Dongle eingesteckt und hatte keine Alarmanlagen-Einflüsse.